und Eigenschaften.
gefichte, nur Schimmer seiner Macht.
4. Wie sollen wir dich nennen, dich Vater der Natur? Was wissen wir? Wir kennen der Wesen Hülle hur. Der Weisen Scharf finn steigt nie zur Natur der Geister. Hier staunt der flügste Meister, er glaubet nur und schweigt.
5. Von dir strömt alles Leben, du bist der reinste Geist; du hast die Kraft gegeben dem Engel ,, der dich preist. In deinem Heiligthum ertönen Lobgesänge in seiner Brüder Menge, zu deines Namens Ruhm.
begreifen können. O flöße meinem Geist die tiefste Demuth ein, und laß mich stets vor dir voll Ehrerbietung seyn!
2. Du bist das höchste Gut, du weißt von keinem Leide; höchst selig in dir selbst, schmeckst du volle kommne Freude. Dein ist die Herrlichkeit; auch ohne Kreatur bist du dir selbst ge nug, du Schöpfer der Natur.
3. Du riefst dem, das nicht war, um Lust und Seligkeiten auf's Mannigfaltigste rings um dich auszubreiten. Du bist die Liebe selbst; Verstand und Rath sind dein: und du gebrauchst sie gern, zu segnen, zu erfreu'n.
6. Stimm' in der Engel Chöre, o meine Seele, auch; sei voll von Gottes Ehre, du, seines Odems Hauch! Wie groß ist dein Beruf! Auf, widme deine Kräfte dem würdigsten Geschäfte, wozu dich Gott erschuf.
4. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig: Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.
7. Im Geiste bet' ihn, Seele, bet' ihn in Wahrheit an! Liebst du des Herrn Befehle, wie selig bist du dann! 5. Du bist der Herren Er hat Unsterblichkeit und Herr, der Erde Majestäten Seligkeit und Leben: das find, Höchster, vor dir Alles wird er geben dem, Staub; auch Geister kannst der sich ganz ihm weiht. du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? wen du erhöhen
Mel. Nun danfet Alle Gott
14 Anbetungswürd'ger willst, deß Hoheit muß be
stehn. is
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit befizet, der A 4 Les
Gott, mit Ehrfurcht stets zu nennen! du bist unendlich mehr, als wir


