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Gesangbuch zum Gottesdienstlichen Gebrauch für Evangelische Gemeinen : mit Genehmigung Eines hohen Ministerii der geistlichen Angelegenheiten
Entstehung
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Anhang.

12. Das ist mir unver-| kurzer Frist uns grausamlich borgen, doch bin ich unverzagt. läßt fallen in Trübfal, Angst Gott will ich lassen sorgen, und Bein. Drum suchen wir dem ich mich zugesagt. Es vor allen bei Gott geehrt zu koste Leib und Leben und alles, seyn. was ich hab', an dir will ich fest kleben und nimmer lassen ab.

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2. Was kann uns Wollust nügen, o werthe Seel', in dieser Welt? Was kann uns Reich­13. Die Welt, die mag zer- thum schüßen, wenn uns der brechen, du stehst mir ewiglich; Würger überfällt? Die rechte kein Brennen, Hauen, Stechen Lust ist oben, wo mein Herr soll trennen mich und dich; Jesus wohnt, den alle Zungen kein Hunger und kein Dürsten, loben, der uns so reich belohnt, kein' Armuth, keine Pein, kein daß wir gekrönet werden im Zorn der großen Fürsten soll hohen Himmelssaal. Ach! eilt mir ein' Hind'rung seyn. doch von der Erden zu seinem

14. Kein Engel, keine Freu- Hochzeitsmahl. den, kein Thron, kein' Herrlich­

3. Was Pracht, was fröh­feit, kein Lieben und kein Leiden, lich's Leben, was Reichthum, kein' Angst, kein Herzeleid, Ehr' und Herrlichkeit? Der was man nur fann erdenken, Himmel kann uns geben, was es sey klein oder groß, der'r uns an Leib und Seel' erfreut. feines soll mich lenken aus In Jesu sich ergößen, bleibt deinem Arm und Schooß. ewig süß und gut, sein Reich

für alles schätzen, erquicket Geist und Muth. In Jesu Reich­thum haben, in Jesu seyn ge­ehrt, kann uns ohn' Ende la­ben, als er uns selbst gelehrt.

4. In Jesu hab' ich Güter, in Jesu hab' ich Lieb' und Lust, wie dir, du Menschenhüter, ist mehr denn allzuwohl bewußt. Laß mich die Welt verachten, Mel. Nun lob' mein' Seel' den sc. das fränkt mich nicht ein Haar,

910. Laß uns doch nicht

ich will nach Ehren trachten,

begehren, o liebste Seel', in dieser Zeit das, was dich kann beschweren, ja hin­dern an der Seligkeit. Was will man Ehre suchen, die doch vergänglich ist, auch gar wohl 5. Die Welt mag mich ver­zu verfluchen, als welch' in fluchen, ist doch mein Segen

die frei sind von Gefahr; laß mich die Welt nur hassen, ich will mit Lieb' und Treu' nur meinen Jesum fassen, so bleib' ich sorgenfrei.

15. Mein Herze geht in Springen und kann nicht trau­rig seyn, ist voller Freud' und Singen, steht lauter Sonnen­schein. Die Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ, das, was mich singend machet, ist, was im Himmel ist.