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Vom chriftlichen Gottesdienste.
segne unser Thun und Laffen;| leer, hier stillt sich mein banges segne uns mit sel'gem Sterben Sehnen bei dem Zuruf: Weint und mach' uns zu Himmels- nicht mehr! Aus der Welt voll erben. Kampf und Streit zu des Himmels Herrlichkeit, zur Gemeine sel'ger Frommen hat der Herr sie aufgenommen.
6. Bin auch ich dereinst verschwunden aus der frommen Hörer Zahl, werd' ich einst nicht mehr gefunden bei des Herrn geweihtem Mahl: dann ins höh're Heiligthum ging mein Geist mit Preis und Ruhm, daß er ewig sich vereine mit der himmlischen Gemeine.
Mel. Werde munter, mein 2c.
30. He
ehr und heilig ist die Stätte, wo die Chris sten zu dir flehn. Laß, so oft ich sie betrete, mich, o Herr, dein Antlig sehn. In der Welt ist Sorg' und Streit, all' ihr Glück ist Eitelkeit. Hier find' ich, von ihr geschieden, deine Ruh' und deinen Frieden.
2. Heil'ges Wort der ew'gen Wahrheit, das dem Irrthum entriß, du durch dei
ne Klarheit unfres Geiſtes Fin: 31. hienen, der mich H
Mel. Ach, was soll ich Sünder sc. err, es ist der Tag er
sterniß. Meine Schuld enthüllst
bu mir, jeder Trug entflieht vor dein gedenken heißt und mich zu dir; wo du, heil'ges Wort, er klungen, hast du Mark und Bein durchdrungen.
dem Himmel weist; steh', ich fomme, dir zu dienen an dem Tage deiner Ruh'; gieb mir Schwachen Kraft dazu.
2. Halte fern an diesem Morgen von mir das Geräusch der Welt, die mir nur zu leicht gefällt. Brich die Macht der eitlen Sorgen, daß ich heut, von Allem frei, dir allein ergeben sei.
3. Weinend und mit bangem Zagen trat ich oft in's Heiligthum. Doch bald stillte meine Klagen, Herr, dein Evangelium. Ich gab mich in Gottes Hand, und zum Mittler hingewandt, hab' ich, ganz in ihn versunken, gern den Leidensfelch getrunken.
3. Schmücke mich mit deinen Gaben, stärke mich mit deiner
4. Knie' ich an des Altars Stufen, ein gebeugter Sünder, Kraft, die den neuen Menschen hin, hör' ich heil'ge Stimmen schafft. Welche Wonne werd' ich rufen: Sey getrost, vir ist ver- haben, wenn in heiliger Begier ziehn! Hoch begnadigt steh' ich ich mich freue, Herr, in dir! auf, fröhlich fördr' ich meinen Lauf, und mein Herz ist voll Vertrauen, was ich glaube, dort zu schauen.
5. Sieht mein Auge, naß von Thränen, der Geliebten Stellen
4. Gieb, daß mich dein Wort durchdringe, steh' mit deinem Geist mir bei, daß es in mir fråftig sey. Wenn ich bete, wenn ich singe, siehe du mich gnädig an, und laß mich dein Heil empfahn.


