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Vom chriftlichen Gottesdienste.
Deinen, laß sie in der Irre nicht.| Heerden bald herzugeführet werZiehe sie nach oben kräftig, sey den durch der Wahrheit hellen durch deinen Geist geschäftig, Schein, daß sie Alle dich erkenbringe sie zum wahren Licht. nen, dich den ein'gen Hirten nen4. Ja, laß auch die andern nen, gehn in deinen Himmel ein.
II. Vom christlichen Gottesdienste.
Mel. Wach' auf mein Herz 2c.
auf, auf! des Herrn Gebot zu
21. Auf, auf, ihr meine Lie- üben, zu seinem Dienft sey gern
und
Geist und Glieder, dem Höchsten Lob zu singen und Opfer ihm zu bringen!
2. Er hat die Nacht gewendet, das Licht herabgesendet; ich schlief ohn' alle Sorgen, erwachte froh am Morgen.
3. Nun sey Leib, Seel' und Les ben ihm ferner auch ergeben! Laß gnädig dir vor allen dies Opfer, Herr, gefallen.
4. Vor Sünden mich behüte nach deiner großen Güte, so, daß ich ewig bleibe ein Glied an Christi Leibe.
5. Gieb Hoffnung und Vertrauen, getroft auf dich zu bauen. Dein Geist mich hülfreich stärke zur Förd'rung guter Werke.
6. Erhör' die frommen Beter, befehr' die Uebertreter, sey gnädig mir und Allen nach deinem Wohlgefallen.
2. Auf! laß die Welt aus deinem Sinne, dein irdisch Werk muß ferne stehn; du sollst zu höherem Gewinne in deines Gottes Tempel gehn, ihm zu bezahlen deine Pflichten, froh zu vermehren seinen Ruhm, in tiefster Demuth zu verrichten dein geistlich Werk und Priesterthum.
3. So bin ich, Gott, vor dir erschienen und fleh' um deines Geistes Kraft; wie kann ich dir wohl würdig dienen, wenn er nicht in mir wirkt und schafft? Wie soll ich freudig vor dich treten, wenn er nicht stillt der Sün den Schmerz? Wie kann ich gläubig zu dir beten, wenn er nicht stärkt mein blödes Herz?
4. Kann meines Herzens Hars fe flingen, wenn sie dein Finger nicht berührt? Kann ich zu dir empor mich schwingen, wenn nicht dein Arm mich aufwärts
Mel. Die Tugend wird durch's 2c.
22. Beschwertes Herz, leg' führt? Kann ich ein reines Opfer
ab die Sorgen, er hebe dich, gebeugtes Haupt! es kommt der angenehme Morgen,
werden, wenn nicht dein Feuer auf mich fällt, in mir verzehrt die Luft der Erden und mich be
da Gott zu ruhen uns erlaubt. lebt für jene Welt?
Die Ruhe hat er vorgeschrieben
5. Erkauft hat Jesus mich so und selbst den Ruhetag geweiht; theuer, zu seinem Tempel mich


