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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln u. Evangelia auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Catechismus D. M. Luthers
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und Eigenschaften.

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heilig, aber wir sind ver- wir gethan, siehst du, gerech­derbt, und wer kann zäh- ter Richter. len, großer Gott, wie oft wir fehlen?

5. Uns von Sünden zu erlösen, gabst du deinen Sohn dahin. Oso rei nige vom Bösen unsern gan zen Sinn durch ihn. Gib uns, wie dein Wort ver­heißt, gib uns deinen guten Geist, daß er unsern Geist regiere und uns zu dem Himmel führe.

3. Das Vorgefühl der Seligkeit gibst du schon hier den Frommen; du schützest sie vor manchem Leid, in das die Sünder kommen. So zeigest du vor aller Welt, daß dir der Eifer wohlgefällt, den man der Tugend widmet.

4. Du liebst, was recht ist, Herr, und gut, du bist ein Freund der Frommen. 6. Jede Neigung und Be- Wer deinen Willen gerne gierde, jede That sei dir thut, wird von dir aufge­geweiht! Unsers Wandels nommen. Sein Tugend­größte Zierdeſeirechtfchaffne fleiß gefällt dir wohl, ist Heiligkeit! Mach uns dei­nem Bilde gleich; denn zu deinem Himmelreich wirst du, Herr! nur die erheben, die im Glauben heilig leben.

er gleich nicht so, wie er soll, ganz heilig, ganz voll­kommen.

Mel. Schon ist der Tag von Gott 29 Gerechter Gott! vor dein Ge­richt muß alle Welt sich stellen; du wirst in ihrem Angesicht auch mir mein Urtheil fällen. O laß mich

5. Doch dem, der dich, o Gott, nicht scheut, dem frevelnden Verbrecher, der dein Gesetz und Recht ent­weiht, bist du ein strenger Rächer. Verachtung, Elend, Schmerz und Hohn, Ge­wissensmartern sind sein Lohn oft schon in diesem Leben.

jede Sünde scheun und hier 6. Bleibt hier viel Böses mit Ernst beflissen sein, vor dir einst zu bestehen.

2. Du siehst von deinem hohen Thren herab auf deine Kinder; bestimmest jedem seinen Lohn, dem Frommen und dem Sünder. Nicht siehst du die Personen an, auf das allein, was

ungestraft, viel Gutes un­belohnet: so kommt ein Tag der Rechenschaft, der feines Sünders schonet. Da zeigest du im hellsten Licht, wie recht und billig dein Ge­richt; dann triumphirt der Fromme.

7. Gerechter Gott! Laß/ mich,