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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln u. Evangelia auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Catechismus D. M. Luthers
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Gott, dessen Wesen

und Ehre! Kommt, werdet kein Andrer sein, von dem Gottes Lobgesang, ihr alle ich Heil verlange. feine Heere! Der Herr ist Gott und keiner mehr! Wer ist ihm gleich? wer ist wie er, so herrlich, so vollkom­men?

Mel. Mein erst Geschäft sei s

12& ist nur Einer Herr und Gott

im Himmel und auf Erden. Nur sein allmächtiges Ge­bot hieß Erd und Himmel werden.

2. Was er erschuf, das kann allein durch seine Kraft bestehen; will er, die Welt soll nicht mehr sein, so muß die Welt vergehen.

3. Mit Allgewalt und Majestät ist er nur Welt regierer, der Sterne, die er ausgesät, und unsers Lebens Führer.

4. Groß ist sein Name, mit der That kann ers der Welt beweisen. Herr! groß an Huld, an Macht und Rath, wer sollte dich nicht preisen?

5. Dich preist entzückt der Himmel Heer: es kennt nicht deines Gleichen! Nur du bist Gott, sonst feiner mehr; sollt ich von dir je weichen?

6. Nein, ewig bleibst du mir allein der Herr, dem ich anhange; und ewig solls

7. Mein ganzes Leben weih ich dir, du Gott, auf den ich traue, bis ich dich einst noch mehr, als hier, in deiner Größe schaue.

Majestät u. Größe Gottes.

In eigener Melodie.

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chwingt, heilige

Gedanken, euch von der Erde los! Gott, frei von allen Schranken, ist unaussprechlich groß. Lob­singet Gott, lobsingt vor seinem Angesichte! Er wohnt, in einem Lichte, zu dem kein Auge dringt.

2. Kein Sinn kann ihn erreichen, fein endlicher Ver­stand; was kann sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein Bild, der aller Welten Kreise zu seinem ewgen Preise mit Herrlich­keit erfüllt!

3. Die Sonn in hoher Ferne mag strahlenreicher glühn; glänzt heller noch, ihr Sterne, was seid ihr gegen ihn? Ihr seid mit eurer Pracht in eurem schön­sten Lichte vor seinem An­gesichte nur Schimmer sei­ner Macht.

4. Wie sollen wir dich nennen, dich, Vater der Na­tur?