I. Allgemeine Gebetlieder.
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Verjüngt dem Abler gleich; Schafft| Mensch vergehet, Sein End das ist Recht und treu behütet, Die leiden ihm nah. für sein Reich.
bleibt bei der Gemeine, Die steht in seiner Furcht bereit; Sein Bund ist nicht veraltet, Er herrscht im Himmelreich. Ihr starken Engel, waltet Des Lobs und dient zugleich Dem großen Herrn zu Ehren Und treibt sein heilig Wort; Mein Herz soll auch vermehren Sein Lob an allem Ort. 5. Sey Lob und Preis mit Ehren Gott Vater, Sohn- und heilgem 3. Wie Väter sich erbarmen, Geist! Der woll in uns vermehren Wenn ihre schwachen Kinder schrei'n, Was er aus Gnaden uns verheißt, So thut der Herr uns Armen, Wenn Daß wir ihm fest vertrauen, Uns wir ihn fürchten kindlich rein. Gott gründen ganz auf ihn Und kindlich kennt uns arme Knechte, Er weiß, auf ihn bauen Mit Herzen, Muth wir sind nur Staub, Ein nichtiges und Sinn; Daß wir ihm tren anGeschlechte, Wie Blum und fallend hangen Bis zu der letzten Stund. Laub; Der Wind darüber wehet, Das lass' er uns erlangen! Amen So ist es nimmer da; Also der von Herzensgrund!
4. Die Gottesgnad alleine Bleibt 2. Er hat uns wissen lassen Sein stet und fest in Ewigkeit, Sie heilig Recht und sein Gericht, Auch seine Güt ohn Maßen; Ihm mangelts an Erbarmuna nicht. Den Zorn läßt er bald fahren, Straft nicht nach unsrer Schuld, Will Gnade nimmer sparen, Zeigt Blöden seine Huld; Sein Mitleid ist so labend Für die, so fürchten ihn; So fern der Ost vom Abend, Ist unsre Sünde hin.
St
Graumann( Poliander) g. 1487+ 1541. B. 5 späterer Zusatz.
Mel. Du, Gott, bist über.( 1 Petri 4, 12. 13. Ebr. 2, 17. 18)
wirds dein göttlich Herz.
31. Dir dankt mein Herz, dir| Wär alles fühllos gegen mich, Nie jauchzt mein Lied, Dein freut mein Glaube sich! Im Himmel, den mein Aug einst sieht, Lebst, Heiland, du für mich.
2. Du hast dieß Thränenthal gefehn, Wo ich ein Pilger bin; Dort, wo du jetzo thronest, gehn Des Pilgers Wege hin.
3. Auf Erden warst du auch geprüft Durch Kummer, Angst und Weh; O Trost, wenn ich, in Angst vertieft, Durch schwere Proben geh! 4. Ich weiß, voll Mitleid neigst du dich zu deiner Brüder Schmerz;
5. Herr! nirgends find ich eine Lieb Wie deine, nah und fern: Du liebst bis in den Tod; o gib, Daß ichs recht glauben lern.
6. Der Liebe unerhörte Macht,- Für wen hat sie so treu Den Kampf mit Welt und Tod vollbracht? Für mich, nun werd ich frei!
7. Ich fürchte nichts, so lang ich Ruh In deiner Gnade find; Dein Geist ruft meinem Herzen zu: ,, Si du bist Gottes Kind!"
8, Bricht dann die Trübsal bei mir


