I. Allgemeine Gebetlieder.
Haus; Den Schild des Glaubens Lust, Bleib mir auf ewig unbewußt, mir verleih Und brich des Feindes Pfeil entzwei.
Was fortan mich vergnügen soll, Deß ist allein der Himmel voll. 10. Ach alles was mich reißt von dir, Du höchstes Gut, das treib von mir; In dir, mein Gott, in dir allein, Laß hinfort meine Freude
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8. Nach dir, mein Gott, laß mir forthin Gerichtet seyn den ganzen Sinn; Ich eigne dich mir gänzlich zu Und such in dir nur meine Ruh. 9. Hinweg, hinweg, du schnöde seyn!
Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig, g. 1633+ 1714. Mel. Mein Jesu, der du mich.( Jerem. 18, 19. Pf. 121. Weish. 3, 9.)
19. Herr! habe Acht auf mich Neid, Menschengefälligkeit, Unlantre | Triebe!
Und reiß mich kräftiglich von allen Dingen; Denn ein gefesselt Herz Kann sich ja himmelwärts Durchaus nicht schwingen.
7. Herr! habe Acht auf mich! Und laß mich ritterlich Den Kampf bestehen, Wenn Satan, Sünd und Welt, Mich stürmend überfällt, Nicht über gehen.
2. Herr! habe Acht auf mich; Schaff, daß mein Herze sich Im Grund bekehre; Trifft vom verborgnen Bann* Dein Auge noch was an, Herr, das zerstöre! Jof. 7, 15. 3. Herr! habe Acht auf mich; Hast du allmächtiglich Den Strick zerris sen, So laß, dem Feind zu Trutz, Mich deinen starken Schutz Nun stets genießen.
4. Herr! habe Acht auf mich; Die Schlange mühet sich, Mit ihren Tücken Ein Herz, das du befreit, Von der Einfältigkeit Bald zu verrücken. ( 2. Cor. 11, 3.)
10. Herr! habe Acht auf mich; O zeuch mich ganz in dich Mit Leib und Seele; Dein bin ich, du bist 5. Herr! habe Acht auf mich; Die mein, Du, den ich mir allein zum Welt legt listiglich In solchen Din- Hort erwähle. gen, Die sie unschuldig nennt, Weil sie sich selbst nicht kennt, Viel Netz und Schlingen.
11. Herr! habe Acht auf mich Beim letzten Kampf, wann ich Von hinnen scheide; Führ mich durch dein Geleit In deine Herrlichkeit, Zur ewgen Freude.
Vielleicht von Dr. Joh. Chr. Storr.
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6. Herr! habe Acht auf mich; Tödt in mir mächtiglich Die Eigen liebe, Trägheit, Lust, Furcht und
8. Herr! habe Acht auf mich; Die Liebe nennet dich Israels Hüter; Du schläfft und schlummerst nicht, Dein blitzend Angesicht Schlägt Feinde nieder.
20. Ach Gott, verlaß mich nicht! Gib mir die Gnadenhände; Ach
9. Herr! habe Acht auf mich; Dein Herz ist mütterlich, Das heißt dich wachen; Das Kind liegt sorgenlos, Sanft in der Mutter Schooß, Die wirds schon machen.
Eigene Mel.( Pf 38, 22 2c. 143, 10.)
führe mich dein Kind, Daß ich den Lauf vollende Zu meiner Seligkeit!


