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I. Allgemeine Gebetlieder.
Und meinen Geist erneuen; Mein| bösen Lüste, Auf daß ich für und
für Der Sündenwelt absterbe Und nach dem Fleisch verderbe, Hingegen leb in dir.
6. Ach zünde deine Liebe In meiner Secle an, Daß ich aus innrem Triebe Dich enig lieben kann, Und dir zum Wohlgefallen Beständig möge wallen Aufrechter Lebensbahn.
7. Nun, Herr, verleih mir Stärke, Verleih mir Kraft und Muth! Denn das sind Gnadenwerke, Die dein Geist schafft und thut; Hingegen all mein Sinnen, Mein Lassen und Beginnen Ist böse und nicht gut.
8. Darum, du Gott der Gnaden, Du Vater aller Treu, Wend allen Seelenschaden Und mach mich täglich neu! Gib, daß ich deinen Willen Getreulich mög erfüllen, Und steh mir kräftig bei.
Getter, g. 1661 1735.
ott, versag mirs nicht! 2. Vergib mir meine Sünden Und wirf sie hinter dich; Laß allen Zorn verschwinden Und hilf mir gnädig lich. Laß deine Friedensgaben Mein armes Herze laben; Ach Herr, er höre mich!
3. Vertreib aus meiner Seelen Den alten, eitlen Sinn Und laß mich dich erwählen, Daß ich mich künftighin zu deinem Dienst ergebe Und dir zu Ehren lebe, Weil ich erlöset bin.
4. Befördre dein Erkenntniß In mir, mein Seelenhort, Und öffne mein Verständniß Durch dein lebendig Wort; Damit ich an dich gläube Und in der Wahrheit bleibe, Ja wachse fort und fort.
5. Mit deiner Kraft mich rüste, Bu freuz'gen die Begier Und alle
Eigene Mel.( Jak. 1, 17.)
13. Gott, du frommer Gott, Du Brunnquell aller Gaben, Ohn den nichts ist was ist, Von dem wir alles haben! Gefunden Leib gib mir Und daß in solchem Leib Die Seele unverletzt, Rein das Gewissen bleib. 2. Gib, daß ich thu mit Fleiß Was mir zu thun gebühret, Wozu inich dein Befehl In meinem Stande führet. Gib, daß ichs thue bald, Bu der Zeit, da ich soll, Und dann gerathe mirs Durch deinen Segen wohl.
3. Hilf, daß ich rede stets, Womit ich kann bestehen, Laß kein unnützes Wort Aus meinem Munde gehen; Und wenn in meinem Amt Ich reden soll und muß, So gib den Wor
ten Kraft Und Nachdruck ohn Verdruß.
4. Find't sich Gefährlichkeit, So laß mich nicht verzagen; Gib einen Heldenmuth, Das Kreuz hilf selber tragen. Gib, daß ich meinen Feind Mit Sanftmuth überwind; Gif Freunde, die mit Nath Und That mir nahe sind.
5. Laß mich mit jedermann In Fried und Freundschaft leben, So weit es christlich ist. Willst du mir etwas geben An Reichthum, Gut und Geld, So gib auch dieß dabei, Daß von unrechtem Gut Nichts untermenget sey.
6. Soll ich auf dieser Welt Mein Leben höher bringen, Durch manchen


