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Am 7. Sonntage nach Trinitatis.
Bruder zürnet, der ist des Ge-| wissen, daß unser alter Mensch richts schuldig. Wer aber zu sammt ihm gekreuziget ist, auf seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Raths schuldig. Wer aber sagt: Du Narr, der ist des höllischen Feuers schuldig. Dar um, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe, so laß allda vor dem Altar deine Gabe und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sei will fährig deinem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf at dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermal. einst überantworte dem Richter und der Richter überantworte dich dem Diener und werdest in den Kerker geworfen Ich sage dir, wahrlich, du wirst nicht von dannen heraus kommen, bis du auch den letzten Heller bezahlest
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daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht dienen. Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertigt von der Sünde. Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben wer: den und wissen, daß Chriftus, von den Todten auferwecket, hinfort nicht stirbet, der Tod wird hinfort über ihn nicht herrschen. Denn daß er gestorben ist, daß ist er der Sünde gestorben, zu einem mal, daß er aber lebet, das lebet er Gott. Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid, und lebet Gott in Christo Jesu, unserm Herrn.
Evangel. am 7. Sonnt. nach Trinit., Marc. 8, v. 1-9.
3ud der Zeit, da viel Volks da war, und hatten nichts zu effen, rief Jesus seine Jünger
Epistel, Röm. 6. v. 3-11, bizuich, und sprach zu ihnen: Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in Jesum Christum getauft sind, die sind in seinem Tod ge: tauft? So sind wir nun mit ihm begraben durch die Kaufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferwecket von den Toden durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. So wir aber sammt ihm ge= pflanzt werden zu gleichem Tode, so werden wir auch der Aufer: stehung gleich sein. Dieweil wir
Mich jammert des Volks, denn sie haben nun drei Tage bei mir verharvet und haben nichts zu essen. Und wenn ich sie ungegessen von mir heim ließe gehen, würden sie auf dem Wege ver= schmachten, denn etliche waren von ferne gekommen. Seine Jünger antworteten ihm: Wo: her nehmen wir Brod hier in der Wüsten, daß wir ste sättigen? | Und er fragte sie, wie viel habt ihr Brode? Sie sprachen: Sieben. Und ergebot dem Volk, daß sie sich auf die Erdes


