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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch beim öffentlichen Gottesdienste wie auch zur häuslichen Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am heiligen Pfingsttage.

Evangelium am heil. Pfingsttage, Joh. 14, v. 23-31.

Wer mich liebet, der wird mein Bort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir wer­en zu ihm kommen, und Woh­aung bei ihm machen. Wer aber mich nicht liebet, der hält mein Wort nicht. Und das Wort, das ihr höret, ist nicht nein, sondern des Vaters, der mich gesandt hat. Solches habe ich zu euch geredet, weil ich bei Aber der zuch gewesen bin. Tröster, der heilige Geist, wel­chen mein Vater senden wird in meinem Namen, derselbige wirds euch alles lehren, und euch erinnern alles deß, das ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht, und fürchte sich nicht. Ihr habt gehöret, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin, und komme wieder zu euch. Hättet ihr mich lieb, so würdet ihr euch freuen, daß ich gesagt habe: Ich gebe zum Vater; denn der Vater ist größer, denn ich. Und nun habe ich euch gesagt, ehe denn es geschieht, auf daß, wenn es nun gesche­ben wird, daß ihr glaubet. Ich werde hinfort nicht viel mehr mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt, und hat nichts an mir. Aber, daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe, und ich also thue, wie mir der Vater geboten hat. Stehet auf und lasset uns von hinnen gehen.

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Epistel, Apost. Gesch. 2, v. 1-13. Und als der Tag der Pfing= ften erfüllet war, waren sie alle 11nd einmüthig bei einander. es geschab schnell ein Brausen vom Himmel, als eines gewal: tigen Windes und erfüllete das ganze Haus, da sie saßen. Und man sabe an ihnen die Zungen zertheilet, als wären se feurig; und er setzte sich auf einen jeg­lichen unter ihnen; und wurden. alle voll des heiligen Geistes, und fingen an zu predigen mit anderen Zungen, nachdem der Geist ihnen gab auszusprechen. Es waren aber Juden zu Je­rusalem wohnend, die waren gottesfürchtige Männer, aus al­lerlei Volk, das unter dem Him­mel ist. Da nun diese Stimme geschahe, kam die Menge zu­sammen, und wurden bestürzt: denn es hörete ein jeglicher, daß sie mit seiner Sprache redeten. Sie entsegten sich aber alle, ver­wunderten sich und sprachen unter einander: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir dann ein jeglicher seine Sprache, dar= innen wir geboren sind? Vars ther und Meder, und Elamiter, und die wir wohnen in Meso­potamia, und in Judäa, und Cappadocia, Bonto und Asia, Phrygia und Pamphilia, Egyp= ten und an den Enden der Lybien, bei Cyrenen, und Ausländer von Rom, Juden nnd Judengenossen, Creter und Araber, wir hören sie mit unsern Zungen die gro­ßen Thaten Gottes reden. Sie

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