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5. O welcher Seligkeiten Menge Erweckte dieses Heil in mir! Deni Danke ward mein Herz zu enge, Und brannt' und wallte nur von
Mel. Die Tugend wird durchs.
672.5 o wahr der Aller- dir. O würde ich die Angst nicht
Höchfte lebet; Er wissen, In die mich deine Zucht will den Tod des Sünders nicht, geführt: So müßt ich deine Liebe Der ganz zerknirscht vor ihm er- missen, Die jest mich doch se bebet, Und sich sein eignes Ur- innig rührt.
theil spricht. Er züchtigt uns zu 6. Ich weihe, was ich von dir seiner Ehre Und unserm Heil mit habe, Mein Herz, dir ganz zum Vatertreu, Nur, daß man sich zu Opfer ein. Es wird, o Schöpfer, ihm bekehre, Und zu dem Leben deine Gabe Ja theu'r in deinen üchtig sei.
Für Kranke, Genesende.
Gottes Sohn, Nach diesem Kampf den Gnadenlohn.
Augen sein. Ich weiß nun, was 2. Du milder Gott, ich selber es sei zu leben, Da ich, was sehe Den theuren Eid an mir er- Sterben sei, erfuhr, Nun wird füllt. Wenn ich mit Neu um Gnade mir stets im Sinne schweben, Was t flehe, Wird meiner Seele Angst ich dir in der Prüfung schchur.
gestillt. Da meine Werke nichts 7. Es ist genug, daß ich vor verdienen, Bleibt deiner Gnade Zeiten Nach meines Fleisches Lüaller Preis; Die ist an mir so sten ging, Und in dem Netz der groß erschienen, Daß ich's nicht Eitelkeiten Verstrickt mit Leib und auszusprechen weiß. Seele hing. Ich bin ja darum
3. Ich sah die Welt und Alles nur genesen, Daß ich die Seele schwinden, Und Sinn und Sprache retten kann, So fang ich denn ein starben schon, Ich fühlte nichts andres Wesen Mit deiner Gnade als meine Sünden, Und sah nur Beistand an.
deinen Nichterthron. Da rührte
dich mein letztes Sehnen, Mein Mel. So gehst du nun, mein Jesu. Jammer brach dein Vaterherz, Es 673. Das ist mein Kroft,
schrieen
Und mich erbat sein Blut und In meinen bangen Stunden, Daß Schmerz. du für mich gestorben bist, Für
4. Bald kam dein ganzer Trost mich haft überwunden. Welch hernieder, Der holte mich vom hohes Heil Ward mir zu Theil! Tod herauf, Und stärkte mich voll- Ich lag in tiefen Schmerzen, Da kommen wieder zu einem neuen riefest du Mir freundlich zu: Lebenslauf. Du sprachest freund- Komm zu des Freundes Herzen! lich mit mir Müden, Und ich 2. Wie zieht die Liebe mich vernahm dein Gnadenwort: Nun empor, Die dich herab gezegen! gehe hin, mein Kind, in Frie- Du öffnest mir das Lebensthor, den, Und sündige nicht mehr Mir glänzt der Friedensbogen. hinfort!
Nun ire ich nicht, Mir strahlt dein


