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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Für Eheleute.

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3. Gib ja, daß ihnen mangle] 2. Der du sie bisher erhalten, nicht Heilsamer Lehre Unterricht, Bei so manchem Unglücksfall, Wol­Damit durchs Wort aus deinem left über ste nun walten, Immerdar Mund Ihr Glaube habe festen und überall. Bricht Gefahr für Grund.

ste herein, Wollst du ihr Be­4. Mach fest ihr Herz, fest schüßzer sein, Wenn in Noth ste und gewiß, Und schüße sie vor zu dir flehen, Laß sie deine Mergerniß.

Herr, laß sie nie Hülfe sehen. auf Wegen gehn, Wo böse Buben lockend stehn.

3. Dringt auf sie von allen Seiten Der Verführer Schaar heran, Laß

5. Durch deine Weisheit, Macht dech ihren Fuß nicht gleiten, Halte und Güt Vor allem Uebel ste sie auf rechter Bahn. Regt in ih behüt. Führ du ste selbst auf rer eignen Brust Sich mit Macht Bahn, Damit ihr Fuß die böse Luft, Gib dann, daß sie nicht gleiten kann. muthig kämpfen Und den Reiz 6. Hilf, daß sie dich, Gott, der Sünde dämpfen. überall Vor Augen halten allzumal 4. Herr, erhalte deinem Reiche Und sich befleißen jederzeit Der Unsre Kinder stets getreu. O daß Tugend, Zucht und Ehrbarkeit. feines von dir weiche Und dereinst

7. Und wo ste gehen aus und verloren sei! Immer geh ihr from= ein, Da laß du ste gesegnet sein, mer Sinn Und ihr Streben darauf Daß sie an Weisheit jedes Jahr, hin, Christo ganz sich zu ergeben, An Gnade wachsen immerdar. Und zur Ehre dir zu leben.

8. Und wenn sich endet dann 5. Haben sie den Kampf ge­ihr Lauf, So nimm ste, Herr, zu endet, Obgesteget in dem Streit, dir hinauf. Dann preisen sie mit Haben sie den Lauf vollendet In uns zugleich Dich droben, Herr, des Glaubens Freudigkeit: Dann, in deinem Reich. o Vater, führe du Sie der ewgen

9. Gott Vater, Sohn und heil- Heimath zu, Und laß sie nach ger Geist, Von dem der Strom sanftem Sterben Deines Himmels der Gnade fleust, Wir loben dich, Frieden erben.

wir danken dir Mit unsern Kin­dern für und für.

Mel. Nun ruhen alle Wälder.

Ref. Werde munter, mein Gemüthe. 670. Auf Gott nur will

ich sehen, Er hört

669. Sorge, Herr, für unsre der Wittwen Flehen, Und nimmt

Kinder, Sorge für sich meiner an. In meinen tief­

hr wahres Heil. Sind sie gleich sten Schmerzen Bleibt er doch vie wir nur Sünder, Haben sie meinem Herzen Der Fels, auf an dir doch Theil. Sie sind in den ich bauen kann. der Taufe schon Dir geweiht und 2. Mich tröstet seine Gnade, deinem Sohn, Darum leite deine Er ist auf jedem Pfade Bei mir Gnade Sie auf ihrem Lebenspfade. bis an das Grab. Er wird mich nicht