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Evangelisches Gesang-Buch / hrsg. nach den Beschlüssen der Synoden von Jülich, Cleve, Berg und von der Grafschaft Mark
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Adventslieder.

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5. Laß durch deines Geistes 6. Frisch auf in Gott, ihr Ar Gaben, Liebe, Glauben und Ge- men, Der König sorgt für euch duld, Durch Bereuung meiner Sein gnädiges Erbarmen Mach Schuld, Mich mit dir Gemein- auch die Aermsten reich. Der selbs schaft haben. O dann will ich des Thiers gedacht, Der wird aud für und für Hosianna singen dir. euch ernähren. Was Menschen un begehren, Das steht in seiner Macht

Mel. Aus meines Herzens Grunde. 7. Hat endlich uns betreffe

25. Auf, auf, ihr Reichsgenes- Viel Kreuz, läßt er doch nich sen, Der König kommt Die, welche auf ihn hoffen Mi heran. Empfangt ihn unverdrossen, rechter Zuversicht. Von ihm komms Den großen Wundermann. Em- Alles her, Er läsfet auch in pfangt ihn nach Gebühr, Laßt uns Sterben Die Seinen nicht ver­vor allen Dingen Ihm Hostanna derben, Kein Kreuz kann sein zil singen, Mit heiliger Begier. schwer.

2. Auf, ihr betrübten Herzen, 8. Drum auf, ihr Hochbetrübten Der König ist euch nah. Hinweg Der König kommt mit Macht. Ar all' Angst und Schmerzen! Der uns, die Herzgeliebten, Hat er schon Helfer ist schon da. Seht, wie so längst gedacht. Nun wird nicht Ang mancher Ort Hochtröstlich ist zu noch Pein, Noch Tod hinfort un nennen, Da wir ihn finden können schaden, Weil Gott nun läßt aus Im Nachtmahl, Tauf und Wort. Gnaden Uns seine Kinder sein. 3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, 9. Auf, eilt mif schnellen Der König ist nicht fern. Seid Schritte, Den König selbst zu schn fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt Er steht in eurer Mitte Stark der Morgenstern. Der Herr will in herrlich, sanft und schön. O trete der Noth Mit reichem Trost euch All' heran, Den Heiland zu be speisen, Er will euch Hülf erwei- grüßen, Der alles Leid versüße sen Und retten von dem Tod. Und uns erlösen kann.

4. Seid fromm, ihr Unterthanen,

10. Der König will bedenken Der König ist gerecht, Laßt uns Die er so herzlich liebt, Mit köſt den Weg ihm bahnen, Wir sind lichen Geschenken, Er, der sid ja sein Geschlecht. Fürwahr, er selbst uns gibt In seinem Gna meint es gut. Drum lasset uns die denwort. O König, hoch erhoben Plagen, Die er uns schickt, er- Wir Alle wollen loben Dich freudig tragen Mit unerschrocknem Muth. hier und dort.

5. Und wenn gleich Krieg und 11. Nun, Herr, du gibst uni Flammen Uns Alles rauben hin, reichlich, Wirst selbst doch arm uni Stürzt auch die Welt zusammen, schwach. Du liebest unvergleichlich Uns ist es doch Gewinn. Wenn Du gehst den Sündern nach. Drum gleich ein früher Tod, Die wir wollen Alle wir Die Stimmen hod geliebt, genommen: Getrost! sie sind erschwingen, Das Hostanna singen gekommen Ins Leben aus der Noth. Und ewig danken dir. Mel.