Von Gott und seinen Eigenschaften.
groß und schwer, Das dir zu thun nicht möglich wär.
2. Du sprichst; und auf dein mächtigs wort Fällt alles dir zu füßen: Du führest deinen anschlag fort Bei allen hindernissen: Du winkst; so stehet eilend da, Was vorher noch kein auge sah.
3. Du hast dieß große weitgebäu Allmächtig auf geführet; Und erd und himmel zeugt, es ſei Dein arm, der sie regieret. Dein wort das sie geschaffen hat, Ist ihnen an der pfeiler statt.
4. Die menge vieler wunder zeigt, Daß, Schöpfer, dein vermögen Weit über die gesetze steigt, Die die natur vewegen. Du bleibst ihr Herr; und ihren Lauf Hebst du nach weiser willkür auf.
5. Was für ein wunder deiner macht Wird unser aug einst sehen, Wenn nach der langen grabesnacht Die todten auferstehen; Wenn du von unserm staub den rest Zu neuen körpern wer den läßt.
Au
6. Allmäch'ger! mein erstaunter geist Wirft sich vor dir darnieder. Die ohnmacht, wie du selber weißt,
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Umgibt noch meine glieder. Mach mich zum zeugen dei ner kraft, Die aus dem tode leben schafft.
7. Ach! zünd in mir den glauben an, Der sich auf dich verlasse. Ist etwas, das ich fürchten kann, Wenn ich dich, Herr, umfasse! Nun, Gott, ich traue deiner kraft, Die alles kann und alles schafft. Mel. Wir Christenleut ic.
23. Gott,
gränzenlos, Undenkbar groß!
Der Urquell aller macht ist deine stärke. Schon sehn wir hier So viel von ihr; Doch sehn wir kaum den anfang ihrer werke.
2. Durchflög ich gleich Dein weites reich, Und sähe deine letzte sonne glänzen; Ich sähe dort Doch nicht den ort, Wo du nicht wärst, säh nicht der allmacht gränzen.
3. Was du erschusst, Was du jetzt rufst, Und rurufen wirst: wer kann das alles zählen? Doch wollteſt du Noch mehr dazu Crschaffen, würd es dir an fraft nicht fehlen.
4. So lange fließt Ihr quell, und ist Doch nicht erschöpft, wird auch erschöpft


