me
phopur dini mogu pom
Son mal d sid mont
me soft
Vorrede.
Da das Singen christlicher Lieder ein wichtiges und
nützliches Stück unseres vernünftigen Gottesdienstes ist; so ist auch nöthig, dem Christen Lieder in die Hände zu geben, welche zur Unterhaltung einer christlichen Andacht geschickt sind; solche Lieder nämlich, welche die biblischen Wahrheiten unserer heiligen Religion in einer faßlichen ungekünstelten Sprache so vortragen, daß der Verstand dabei etwas denken, und das Herz zu christ lichen Empfindungen sich erheben kann.
In den älteren Sammlungen unserer Kirchengesänge stehen neben manchen herrlichen kraftvollen Liedern auch sehr viele trockne und schlechte, welche, bei der redlichen frömmsten Absicht, die man ihren Verfassern nicht abspricht, doch voll matter spielender Gedanken und unbedeutender niedrigen Ausdrücke, überhaupt aber in einer Sprache des Alterthums gedichtet sind, die für feinere Ohren eines aufgeklärten Zeitalters zu rau und bisweilen auch unverständlich ist: wodurch dann die Andacht oft gehindert, und dem Leichtsinnigen auch mancher Anlaß zur Spötterei gegeben wird.
Nun ist zwar einem großen Theil der Menschen jedes alte Herkommen so heilig, daß sie aus Unverstand und frommer Einfalt auch murren, wenn man ihnen anstatt einiger alten schlechten Lieder, die doch


