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Geistliche Oden und Lieder / von C. F. Gellert. Mit einem dreifachen Register und dem Einmaleins
Entstehung
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Ich fühle seine Göttlichkeit, Und halte fest am Glauben.

Des Sohnes Gottes Eigenthum, Durch ihn des ew'gen Lebens Erbe, Dieß bin ich und das ist mein Ruhm, Auf den ich leb' und sterbe.

Er gibt mir seinen Geist, das Pfand, Daran wir seine Liebe merken, Und bildet uns durch seine Hand Zu allen guten Werken.

So lang ich seinen Willen gern Mit einem reinen Herzen thue, So fühl ich eine Kraft des Herrn, Und schmecke Fried' und Ruhe.

Und wenn mich meine Sünde fränkt, Und ich zu seinem Kreuze trete: So weiß ich, daß er mein gedenkt, Und thut, warum ich bete.

Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, Daß ich erwecket aus der Erde, Wenn er sich zum Gericht erhebt, Im Fleisch ihn schauen werde.

Kann uns're Lieb im Glauben hier, Für den, der uns geliebt, erkalten? Dieß ist die Lieb', o Gott, zu dir! Dein Wort von Herzen halten.

Erfüll mein Herz mit Dankbarkeit, So oft ich deinen Namen nenne,