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Geistliche Oden und Lieder / von C. F. Gellert. Mit einem dreifachen Register und dem Einmaleins
Entstehung
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Die Völker haben dein geharrt, Bis daß die Zeit erfüllet ward; Da sandte Gott von seinem Thron Das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

Wenn ich dieß Wunder fassen will, So steht mein Geist vor Ehrfurcht still! Er betet an und er ermißt, Daß Gottes Lieb unendlich ist.

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Damit der Sünder Gnad' erhält, Erniedrigst du dich, Herr der Welt! Nimmst selbst an unsrer Menschheit Theil, Erscheinst im Fleisch, und wirst uns Heil.

Dein König, Zion! kömmt zu dir. Ich komm, im Buche steht von mir; Gott! deinen Willen thu ich gern." Gelobt sei, der da kömmt vom Herrn!

Herr! der du Mensch geboren wirst, Immanuel und Friedefürst, Auf den die Väter hoffend sahn, Dich, Gott Messias! bet ich an.

Du unser Heil und höchstes Gut, Vereineft dich mit Fleisch und Blut, Wirst unser Freund und Bruder hier, Und Gottes Kinder werden wir.

Gedanke voller Majestät:

Du bist es, der das Herz erhöht. Gedanke voller Seligkeit:

Du bist es, der das Herz erfreut.