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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebete zur Hausandacht [und] Der kleine Catechismus D. M. Luthers
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Gott, dessen Wesen

sal ists; mein Vater bessert sei tren im Glauben! Laß mich durch Alles, was er thut. Die Trübfal gibt Geduld und Stärke zum

nichts den starten Trost dir rauben: Gott ist getreu!

Fleiß in jedem guten Werke. Gott ist getreu!

5. Gott ist getreu! Er, dem ich theuer bin, führt mich nach weisem Plan, im

Wechsellauf der Dinge zum Gewinn des ewgen Heils hinan; vergibt mir gnädig meine Sünden und läßt mich Trost durch Christum finden. Gott ist getreu!

6. Gott ist getreu! Stets hat sein Vaterblick auf seine Kinder Acht. Auch freut es ihn, wenn schon ein ir­disch Glück fie froh und dankbar macht. Was uns zu schwer wird, hilft er tragen und endlich stillt er alle lagen. Gott ist ge treu!

7. Gott ist getreu! Mein Herz, was fehlt bir noch, dich Gottes stets zu freun? Sei Gott getreu und fürchte nichts: mag doch die Welt voll Arglist sein. Selbst falscher Menschen Neib und Tüde gereichen mir als dann zum Glücke. Gott ist getreu!

8. Gott ist getreu! Ver­giß, o Seel, es nicht, wie zärtlich treu er ist! Ihm treu zu sein, sei deine liebste Pflicht, weil du so werth ihm bist! Halt fest an Gott,

stat

Liebe, Güte und Barm­herzigkeit Gottes.

In eigener Melodie.

32 Wie groß iſt des All­

Ist der ein Mensch, den sie nicht rührt? der mit ver­härtetem Gemüthe den Dant erstickt, der ihr gebührt? Nein, seine Liebe zu ermes­sen, sei ewig meine größte Pflicht. Der Herr hat mein noch nie vergessen; vergiß, mein Herz, auch seiner nicht.

2. Wer hat mich wunder­bar bereitet? Der Gott, der meiner nicht bedarf. Wer hat mit Langmuth mich ge­leitet? Er, bessen Rath ich oft verwarf. Wer stärkt den Frieden im Gewissen? Wer gibt dem Geiste neue Kraft? Wer läßt mich so viel Glück genießen? Ists nicht der Herr, der Alles schafft?

3. Schau, o mein Geist! in jenes Leben, zu welchem du erschaffen bist; wo du, mit Herrlichkeit umgeben, Gott ewig sehn wirst, wie er ist. Du hast ein Recht zu diesenFrenden, durch Gottes Güte sind sie dein. Auch dar­um mußte Christus leiden, damit du fönntest selig sein. 4. Und