und Eigenschaften.
du von unserm Staub den Rest zu neuen Körpern werden läßt.
6. Allmächtiger! erstaunt fall ich vor deinem Throne nieder; mein blöder Geist verlieret sich und lallt nur schwache Lieder, bewundert dich und deine Kraft, die aus dem Tode Leben fchafft.
7. D schenke mir die Zuversicht, die deiner Macht vertrauet; der Macht, die Hülf und Trost verspricht, wenn man auf dich nur bauet; auf dich und deines Armes Kraft, die Alles kann und Alles schafft.
15
Wo könnt ich jemals wohl mich deinem Aug entziehen? Führ ich gen Himmel auf, so bist bu, Höchster, da; führ ich zur Tief hinab, auch hier bist du mir nah.
3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geiste fliehen?
4. Nähm ich auch, schnell zu fliehn, die Fittige vom Morgen; selbst an dem fernsten Meer blieb ich dir nicht verborgen. Auch da umschlösse mich doch deine Allmachtshand, denn du bist überall, und dein ist jedes Land.
5. Spräch ich zur Finster. niß: sei um mich, mich zu decken! so sucht ich doch umsonst vor dir mich zu verstecken, denn auch die Finsterniß ist vor dir helles Licht; die Nacht glänzt wie
Allwissenheit Gottes.
Mel. O Gott, du frommer Gott
24 Herr, bu erforschest der Tag vor deinem An
dir bin unverborgen; du kennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele denkt, war dir bereits befannt, eb der Gedanke noch in meiner Seel entstand.
2. Nie spricht mein Mund ein Wort, das du, o Herr, nicht wisfest. Du schaffest, was ich thu: du ordnest, du beschließest, was mir begegnen soll. Erstaunt feh ich auf dich: wie groß ist dein Verstand! wie wunderbar für mich!
6. Du warst schon über mir in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Jch danke dir, daß du mich wunderbar gemacht und meiner, eh ich war, schon väterlich gedacht.
7. Du kanntest mein Gebein, eh ich ans Licht gekommen, da ich im Dunklen erst die Bildung angenommen. Dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und meiner Tage Lauf war dir schon offenbar.
8. Was für Erfenntniffe, für


