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Episteln
meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenns nicht so wäre, so wollt ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Und ob ich hinginge: euch die Stätte zu bereiten, will ich doch wieder kommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr send, wo ich bin. Und wo ich hingehe, das wisset ihr und den Weg wisset ihr auch. Spricht zu ihm Thomas: Herr wir wissen nicht, wo du hingeheft, und wie können wir den Weg wissen? Jefus spricht zu ihm: Ich bin der Weg die Bahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich. Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Bater, und von nun an kennet ihr ihn, und habt ihn gesehen. Spricht zu ihm Philippus: Herr, zeige uns den Ba. ter, so genüget uns. Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kenneft mich nicht? Philippi, wer mich sieht, der sieht den Vater. Wie sprichst du denn: zeige uns den Vater? Glaubest du nicht, daß ich im Bater, und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. der Vater aber, der in mir wohnt, derselbige thut die Werke. Glaus bet mir, daß ich) im Vater, und der Vater in mir ist, wo nicht, so glaubet mir doch um der Werke willen. Warlich, warlich, ich sage euch: Wer an midy glaubet, der wird die Werke auch thun, die ich thue, und wird größere denn diese thun, denn ich gehe zum Vater. Und was the bitten werdet in meinem Namen, das will ich thun, auf daß der Vater geehrt werde in dem Sohne. Was ihs bitten werdet in meinem Namen das will ich thun.
Am Tage Johannes des Täufers. Epistel, Jesaiä 40, v. 1-5.
Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Redet mit Jerusalem freundlich, und prediget ihr, daß ihre Ritters schaft ein Ende hat, denn ihre Missethat ist vergeben um alle ihre Sünde. Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste; bereitet dem Herrn den Weg, machet auf dem Gefilde eine ebne Bahn unserm Sott. Alle Thale sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was ungleich ist, soll eben, und was höckes


