Anhang.
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6. Je größer Kreuz, je nicht darinnen wär, wie mehr Verlangen; im Thale elend wärs, wie arm und steiget man bergan. Wer leer! durch die Wüsten ist gegangen, der sehnet sich nach Kanaan. Das Täublein, findets hier nicht Ruh, so fliegt es nach der Arche zu.
7. Je größer Kreuz, je lieber Sterben; man freut sich recht auf seinen Tod; denn man entgehet dem Verderben, es stirbt auf einmal alle Noth. Das Kreuze, das die Gräber ziert, bezeugt, man habe triumphirt.
8. Je größer Kreuz, je schönre Krone, die Gottes Hand uns beigelegt, und die einmal vor seinem Throne der Ueberwinder Scheitel trägt. Ach, dieses theure Kleinod macht, daß man das größte Kreuz nicht acht.
9. Gekreuzigter, laß mir bein Kreuze ie länger und je lieber sein; daß mich die Ungeduld nicht reize, so pflanz ein solches Herz mir ein, das Glauben, Lieb und Hoffnung hegt, bis bort mein Kreuz die Krone trägt.
Mel. Wo Gott zum Haus nicht
745 Wob einem Wohr
Haus, da Jesus Christ allein das All in Allem ist! Ja, wenn er
2. Wohl ihm, wenn Mann und Weib und Kind im rechten Glauben einig sind zu dienen ihrem Herrn und Gott nach seinem Willen und Gebot!
3. Wohl, wenn ein solches Haus der Welt ein Vorbild vor die Augen stellt, daß ohne Gottesdienst im Geist das äußre Wert nichts ist, noch heißt!
4. Wohl, wenn das Räuchwerk und Gebet beständig in die Höhe geht, und man nichts treibet fort und fort, als Gottes Werk und Got tes Wort!
5. Wohl, wenn im äuBerlichen Stand mit fleißiger getreuer Hand ein jegliches nach seiner Art im Glauben seine Pflicht bewahrt!
6. Wohl, wenn die Aeltern gläubig sind und wenn fie Kind und Hausgesind versäumen nicht am ewgen Glück, daß ihrer keines bleibt zurück.
7. Wohl solchem Haus, denn es gedeiht; die Neltern werden hoch erfreut und ihren Kindern sieht mans an, wie Gott die Seinen fegnen kann.
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