Anhang.
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Feinde Schaar zu deinem Ruhm sich mehren.
3. Du wollest deine Herr schaft noch auf Erden weit verbreiten und unter dei nem sanften Joch zum Heil die Völker leiten! Vom Aufgang bis zum Niedergang bring alle Welt dir Preis und Dank und glaub an deinen Namen!
4. Auch deine Feinde, die dich schmähn, die frevelnd sich empören, laß deiner Gnade Wunder fehn, daß fie sich noch bekehren! Lehr fie mit uns gen Himmel schaun und unerschüttert im Vertraun auf deine Zukunft warten.
5. Uns, deine Gläubgen, wellest du fest in der Wahrheit gründen, daß wir für unsre Seelen Ruh in deiner Gnade finden. Mach unsers Glaubens uns gewiß; vor Irrthum und vor Finsterniß bewahr uns bis ans Ende.
6. Dein Geist führ uns auf ebner Bahn und heilge unsern Willen, so wird dein Volk, dir unterthan, gern dein Gesetz erfüllen, bis du erscheinest zum Gericht und dann vor deinem Angesicht die Menschentinder sammelst.
7. Voll Zuversicht erwar
ten dich, Herr, alle beine Frommen und freun des großen Tages sich, da du wirst wiederkommen. Dann werden wir, o Gottessohn, den uns verheißnen Gnadenlohn, dein Himmelreich ererben.
Mel. Balet will ich dir geben is
730B nicht weiter!
Noch lebt der starke Held, der sich, ein rechter Streiter, für seine Kirche stellt. Ihr Feinde möget wüthen, euch schon des Sieges freun: uns wird der Herr behüten, euch auseinander streun.
2. Wir stehn auf feftemGrunde, wir haben Jesum Chrift, der unserm Glaubensbunde ein Fels und Eckstein ist. Wir wandeln in dem Glanze, der von dem Herrn ausgeht, und er ist unsre Schanze, wenn unser Feind aufsteht.
3. Wer will von ihm uns scheiden, der blutend uns erwarb, als er nach schwerem Leiden den Tod am Kreuze starb? Wir bleiben an ihm hangen in Noth und Traurigkeit, gebunden und gefangen, mit Christenfreudigkeit.
4. Ungläubge, ihr mögt spotten, erfinden bösen Rath und


