Erste Abtheilung. 1. Abschnitt.
auf das blos äußere Abendmahlhalten, ohne die rechte Beschaffenheit des Herzens; die thörichte Berufung auf das einzige Erempel des Schächers, das schon so vielen durch ihre eigne Schuld ein Geruch des Todes zum Tode worden ist. Ach! möchten doch alle bedenken, daß es Leute giebt, die sich bis an die Pforte des Himmels hin trösten, und meinen, daß sie selig seien, und sind es doch nicht. Warum? weil es ihnen an einem Beweise fehlt, daß sie in den Himmel hineingehören( Matth. 7, 21-23, 25, 11, 12, 44-46.).
5. Giebt der Geist Gottes Zeugniß deinem Geiste, daß du ein Kind Gottes seist, so wende alle Kräfte an, daß durch die dir zugeschickte Krankheit, oder auch durch den darauf folgenden Tod der Gott und Vater unsers Herrn Jesu Chrifti durch ihn, unsern Heiland, mächtig und herrlich an dir gepriesen werde.
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6. Jede Krankheit wende an zu deiner Demüthigung und zur Beugung deines Willens unter Gott, und denke niemals, daß dir etwas von ungefähr zukomme, oder daß Gott seine Hand nicht darunter habe.
7. Deine Hauptübung laß sein, oder wenigstens noch werden, ein bußfertiges und gläubiges Gebet, mit welchem du mehr als mit allen Aerzten und Apotheken ausrichten kannst, obwohl du den


