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Vom Verhalten in Krankheiten überhaupt.
heilen, ja auch, wofern es gut ist, deinen Leib, wie er vormals that. Denn er ist des Vaters Rath und ewiges Wort, das alles schafft, heilet und wiederbringet, was sich zu ihm wendet und ihm anvertrauet( Mark. 1, 34. 6, 55. Matth. 14, 14. Apstg. 10, 38. Weish. 16, 11, 12.).
18. Er sucht auch in keinem Stück dein Verderben, sondern dein Heil. Es ist ihm ein Leichtes, deine Krankheit zu wenden, wie er andern gethan, und er auch uns, in so weit es für uns gut ist, verheißen hat. Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubet. Auf dem Glauben ruht dein geistliches und leibliches Wohlsein, der ist das rechte Heilpflafter für alle Schäden( 2 Mos. 23, 25. 15, 26. Pf. 41, 3.f. Pf. 107, 17-20. Hiob 33, 24. Jef. 38, 15, ff. Mart. 9, 23.).
19. Aber siehe ja zu, daß deine Gottesfurcht und Besserung nicht Heuchelei sei, und du nicht etwa gute Wotre gebeft, weil des Herrn Hand dich drückt; denn sonst möchte dir etwas Aergeres widerfahren. Gott hat noch mehr Zuchtruthen für falsche Menschen( Sir. 1, 34. Matth. 12, 45. 2 Petr. 2, 20. Ebr. 6, 4. ff. 10, 26.).
20. Indessen thust du am sichersten, wenn du dich recht ernstlich zum Abschied zubereiten und für die Ewigkeit fertig machen läsfest. Das muß auch in gesunden Tagen täglich geschehen, dadurch, daß


