B. Schullieder.
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Mel. Vom Himmel hoch, da 20. Pf. 39, 5. 6.
5. Wir eilen mit dent Strom der Zeit stets näher
86. Unwiederbringlich hin zur Ewigkeit. Du haſt
die Stunden zugezählt, die letzte weislich uns verhehlt.
schnell entfliehn die Tage, die uns Gott ge liehn. Ein Jahr tritt ein und eilt davon. Wie man ches ist bereits entflohn!
6. Herr unsers Lebens mache du uns selber recht geschickt dazu, daß nicht, indem wir sicher sind, der Tod uns unbereitet find'.
2. Dank sei dir, ewig treuer Gott, für deinen Bei stand in der Noth, für tausend Proben deiner Treu'; denn deine Huld war täglich| Loos
7. Ist einst die Zahl der Stunden voll, die unser entscheiden soll, so führ' uns aus der Prüfungszeit zu deiner frohen Ewigfeit.
neu.
3. Wenn unser Herz, von Schuld befreit, sich mancher guten That erfreut; weß war die Kraft, wer gab Gedeihn? Dir, Herr, gebührt der Ruhm allein!
4. Oft fehlten wir und merkten's nicht, verzeih' uns die verletzte Pflicht! Du siehst, Erbarmer, unsre Reu', um Christi willen sprich uns frei.
8. Da sind wir unsers Heils gewiß, da wechseln Licht und Finsterniß nicht mehr, wie hier. Du ew'ges Licht, Herr, unser Gott, verlaß uns nicht!
Christoph Friedrich Neander, 1723-1802.


