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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

des Macht hat Alles hin-| nem Kreuze hier mein Leben genommen, hat Alles hin gerafft, und daher bist du kommen von deines Leibes Kraft.

von mir geben, wie wohl geschähe mir!

4. Nun, was du, Herr, erduldet, ist Alles meine Last; ich hab' es selbst ver­schuldet, was du getragen hast. Schau' her, hier steh' ich Armer, der Zorn ver­dienet hat: gieb mir, o mein Erbarmer, den Anblick dei­ner Gnad'!

8. Ich danke dir von Herzen, o Jesu, liebster Freund, für deines Todes Schmerzen, da du's so gut gemeint. Ach, gieb, daß ich mich halte zu dir und dei­ner Treu', und wenn ich nun erkalte, in dir mein Ende sei!

5. Erkenne mich, mein Hüter, mein Hirte, nimm mich an! Von dir, Quell aller Güter, ist mir viel Gut's gethan: dein Mund hat mich gelabet mit Milch und süßer Kost, dein Geist hat mich begabet mit mancher Himmelslust.

6. Ich will hier bei dir stehen, verachte mich doch nicht! von dir will ich nicht gehen, wann dir dein Herze bricht; wann dein Haupt wird erblassen im letzten Todesstoß, alsdann will ich dich fassen in meinen Arm und Schooß.

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7. Es dient zu meinen Freuden und kommt mir

9. Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht von mir; wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn mir am aller­bängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den Aengsten kraft deiner Angst und Bein.

10. Erscheine mir zum Schilde, zum Trost in mei­nem Tod, und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnoth: da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll fest an mein Herz dich drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl.

Paul Gerhardt, 1606-1676.

Eigene Melodie.

1. Petri 2, 22. 23.

herzlich wohl, wenn ich in 8. O Samm Gottes,

mich finden soll. Ach, möcht'

unschuldig am Stamm des Kreuzes ge­ich, o mein Leben, an dei- schlachtet, allzeit erfunden