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Schul-Gesangbuch der Stadt Görlitz
Entstehung
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A. Allgemeine Kirchenlieder.

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5. Nichts, Nichts hat| und ihrer Tück'? Der Herr dich getrieben zu mir vom wird sie zerstreuen in einem Himmelszelt, als das ge- Augenblick. Er kommt, er liebte Lieben, damit du alle kommt, ein König, dem Welt in ihren tausend Pla- wahrlich aller Feind auf gen und großen Jammers Erden viel zu wenig zum Last, die kein Mund kann Widerstand erscheint. aussagen, so fest umfangen batt.

6. Das schreib' dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei denen Gram und Schmerze sich häufen mehr und mehr. Seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür! Der eure Herzen la­bet und tröstet, steht allhier.

7. Jhr dürft euch nicht bemühen, noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Ar­mes Macht: er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb' und Lust, all' Angst

10. Er kommt zum Welt­gerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht; mit Gnad' und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, ó Sonne, und hol' uns allzumal zum ew'­gen Licht und Wonne in deinen Freudensaal.

Paul Gerhardt, 1606-1676.

8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sün­denschuld: nein, Jesus will sie decken mit seiner Lieb' und Huld! Er kommt, er kommt den Sündern zu Trost und wahrem Heil, schafft, daß bei Gottes Kin­dern verbleib' ihr Erb' und Theil.

9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind'

Weihnachtslieder.

Mel. Vom Himmel hoch zc. Pf. 118, 24.

und Noth zu stillen, die ihm 4. Dies ist der Tag,

an euch

den Gott gemacht,

sein werd' in aller Welt ge­dacht! Ihn preise, was durch Jesum Christ im Himmel und auf Erden ist.

2. Die Völker haben dein geharrt, bis daß die Zeit erfüllet ward. Da sandte Gott von seinem Thron das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

3. Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein

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