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kehr ich A- bends doch in Zo- ar ein.
2. Hoffnung, Hoffnung, deine Friedenssterne Dämmern schon wie ewges Morgenroth. Sehnend blick ich nach der Heimath Ferne, Doch erst gehts mit Christo in den Tod. Nun, so stirb gelassen, Herz und Sinn, Bethlems Stern weist dich nach Salem hin.
3. Noch ist ja die zweite Ruh vorhanden, Und wie ist die erste schon so süß! Frei und kühn, in Kreuz und Trübfalsbanden Bin ich schon im Kampf des Siegs gewiß. Selig ruht mein Glaub in Müh und Schweiß, Doch die Hoffnung hält den rechten Preis.
4. Hoffnung, Hoffnung, deine Sterne leiten Meines Glaubens Schiff auf rechter Bahn. Rechts und links kann ich die Klippen meiden, Blick ich nur vom Kreuz nach Kanaan. Licht und Recht strahlt mir von Golgatha, Und so komm ich oft auch Tabor nah.
5. Himmelsheimath! o wie ists so stille In dem Vorhof deines Heiligthums. Sinne schweigen, und der eigne Wille Stirbt, mit ihm die Qual des eignen Ruhms. Arm und schwach, verlassen, kleingesinnt; D, wie selig bin ich Hoffnungskind!
Dr. de Valenti.


