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Antwort meinen bangen Kla
gen Kannst du, wirst du nicht verfagen.
Nahen mußt du dich zu mir! Nah' ich, Bater, mich zu dir! 3. Schweige nur! Nicht immer schweigen Wirst du, wenn ich schweige nicht.
Gnädig wirst du wieder zeigen Dein erbarmend Angesicht. Suchen will ich, bis ich finde, Flehen bis ich dich empfinde, Bis du mir in Jesu Christ Licht und Kraft und Leben bist. 4. Scheinst du mich nicht anzublicken, Will ich doch nicht muthlos fein,
Tiefer in den Staub mich bücken,
Lauter nur nach dir zu schrei'n. Wenn mein Herz auch nichts empfindet, Wenn mir jeder Trost verschwindet,
Andantino.
b
5.
Halt' ich mich noch an dein Wort,
Fleh' ich doch im Dunkeln fort. 5. Wie? du Gott der Wahrheit solltest Mich zu deinen Füßen seh'n, Meine Thränen seh'n, und wolltest
Ungerührt vorübergeh'n? Einen tiefbetrübten Armen, Einen Sünder ohn' Erbarmen Seh'n, und sein zermalmt Gebein
Nicht mit deinem Trost erfreu'n?
9. Alles kannst du, Vater, aber Dieses, dieses kannst du nicht: Hart dich stellen kannst du, aber
Hart sein, Bater, kannst du nicht! Wahrheit, nein, du kannst nicht lügen; Helfen, Gott, ist dein Vers gnügen!
Wer dir glaubt, der ist versöhnt, Er wird siegen, wird gekrönt!
J. E. Lavater.
S. Hofer.
be:
Wenn ich in stil- ler Frü- he VomSchlummer auf- ge


