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Reisepsalter : [Nebst] Das Leiden und Sterben unseres Herrn u. Heilandes Jesu Christi
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24. Sehet die Lilien auf dem Felde!

Mel. Ich singe Dir mit Herz und Mund.

u schöne Lilie auf dem Feld, wer hat in folcher Pracht dich vor die Augen mir gestellt, wer dich so schön gemacht?

2. Wie trägst du so ein schönes Kleid mit gold'nem Staub befä't, daß Salomonis Herrlich­keit vor deiner nicht besteht!

3. GOtt hob dich aus dem schwarzen Grund, bat liebend auf dich Acht, Er sendet dir in stiller Stund' ein Englein bei der Nacht,

4. Das wäscht dein Kleid mit Thau so rein und trocknet's in dem Wind, und bleicht es an dem Mondenschein und schmückt sein Blumenkind.

5. Du schöne Lilie auf dem Feld, in aller deiner Pracht bist du zum Vorbild mir gestellt, zum Lehrer mir gemacht.

6. Du schöne Lilie auf dem Feld, du kennst den rechten Brauch, du denkst: Der hohe HErr der Welt versorgt Sein Blümchen auch.

23. Christus ein Gärtner. Mel. Balet will ich dir geben.

Ein Gärtner geht im Garten, wo tausend

Blumen blüh'n; und alle treu zu warten ist in­nig Sein Bemüh'n. Der giebt Er sanften Re­gen und jener Sonnenschein: das nenn' ich treues Pflegen; da müssen sie gedeih'n.

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2. In heiligen Gedanken sieht man fie fröh­lich blüh'n; fie möchten mit den Ranfen den Gärtner selbst umzieh'n. Und wann ihr Tag ge= kommen, legt Er fie an Sein Herz, und zu den fel'gen Frommen trägt Er sie himmelwärts,

3. Zu Seinem Paradiese, zu Seiner schönern Welt, die nimmermehr, wie diese in Staub und