Druckschrift 
Tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, das ist: Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1) für Gesunde, 2) für Betrübte, 3) für Kranke, 4) für Sterbende; wie auch Sprüche, Seufzer und Gebete, den Sterbenden vorzusprechen, nebst Fest- Andachten ... / von Johann Friedrich Stark, Ev. Prediger zu Frankfurt a.M.
Entstehung
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Erster Theil.

Erster Abschnitt.

Aufmunterungen, Gebete und Gefänge für Gesunde an den Tagen der Woche.

Der gläubige Christ bereitet sich zum Gottesdienst. Aufmunterung.

Psalm 27, V. 4.

Eins bitte ich vom Herrn, das hätte ich gern, daß ich im Hause des Herrn bleiben möge mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn, und seinen Tempel zu besuchen.

8 hat der weise Gott sogleich nach dem Sündenfall dem ersten Menschen, dem Adam, die Opfer ange­wiesen, welche seine Kinder Cain und Abel von ihm wiederum empfangen, indem von dieser beiden Opfer im 1. Buch Mos. 4, V. 3. 4. ausdrücklich Meldung geschiehet. Diese Opfer geschahen nun nicht stillschweigend, sondern dabei bekannten die Opfernden ihre Sünden, baten Gott um Vergebung derselben, bezeugten ihren Glauben an den künftigen Messias Jesum Christum, der auch würde sein Blut für die Menschen vergießen, wie das Opferthier; ja fie lobten bei solchen Opfern Gott für die empfangenen Wohlthaten und predigten auch von dem Namen des Herrn. Hiezu war der siebente Tag bestimmt, als welchen Gott selbst zur Ruhe

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