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Am 27. Sonntage nach Trinitatis.
gingen zu kaufen, kam der Bräutigam, und welche bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Thüre ward verschlossen. Zulegt kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, thue uns auf. Er antwortete aber und sprach: Wahrlich, ich sage euch, ich kenne euer nicht. Darum wachet, denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird. s]
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Epistel, 1. Thess. 5, V. 1-11. bin
Von den Zeiten aber und Stunden, lieben Brüder, ist nicht noth euch zu schreiben, denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des Herrn wird kommen, wie ein Dieb in der Nacht. Denn wann sie werden sagen: es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwanger Weib, und werden nicht entfliehen. Ihr aber, lieben Brüder, seyd nicht in der Finsterniß, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife. Ihr seyd allzumal Kinder des Lichts, und Kinder des Tages; wir sind nicht von der Nacht, noch von der Finsterniß. So laßt uns nun nicht schlafen, wie die andern, fondern lasset uns wachen und nüchtern feyn. Denn die da schlafen, die schlafen des Nachts, und die da trunken sind, die sind des Nachts trunken. Wir aber, die wir des Tages sind, sollen nüchtern seyn, angethan mit dem Krebs des Glaubens und der Liebe, und mit dem Helm der Hoffnung zur Seligkeit. Denn Gott hat uns nicht gesetzt zum Zorn, sondern die Seligkeit zu besigen, durch unsern Herrn Jesum Christum, der für uns gestorben ist, auf daß wir wachen oder schlafen, zugleich mit ihm leben sollen. Darum ermahnet euch untereinander, und bauet einer
den andern; wie ihr denn thut. mit Danmar
Genage Stapeichnusen
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