126 Danksagung für Alles, was wir haben.
17. In Summa: Laß dir alle Menschen befohlen sein, und gib einem Jeden, was er bedarf. Erhöre die Betenden, ernähre die Armen, speise die Hungrigen, tränke die Durstigen, kleide die Nackenden, begleite die Reisenden, schüße die Verjagten, erlöse die Gefangenen, tröste die Betrübten, warte der Kranken, heile die Verwundeten, behüte die Gesunden, bewahre die Schwangern, entbinde die Gebärenden, nähre die Säugenden, pflege die Kinder, führe die Jugend, trage die Alten, hilf den Unmündigen, versorge die Waisen, vertheidige die Wittwen, heilige die Chelosen, stärke die Schwachen, errette die Angefochtenen, wache für die Schlafenden, erbarme dich der Sterbenden, und erweise deine Wunder an allen Orten.
18. Zuletzt aber laß dir, lieber Gott, befohlen sein meine Angehörigen, sie mögen sein wer und wo sie wollen. Behüte sie vor allem Uebel, gib ihnen alles Gute und regiere sie mit deinem heiligen Geist. Segne meine Wohlthäter, behüte meine Freunde, vergib meinen Feinden, verzeihe meinen Verfolgern, bekehre meine Lästerer, erleuchte meine Neider und bringe uns endlich Alle mit einander zusammen in das ewige Leben. Amen.
Danksagung für Alles, was wir haben. Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen. Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er bir Gutes gethan hat. Pf. 103, 1. 2.
D
du ewiger, starker Gott, wie unerforschlich ist deine Weisheit, wie groß ist deine Gnade, wie unendlich deine Liebe, wie überschwenglich deine Güte, wie unergründlich deine Barmherzigkeit, wie trefflich deine Langmuth, wie herrlich deine Gerechtigkeit, wie lauter deine Wahrheit und wie unbegreiflich deine Allmacht, die du an mir erwiesen hast.


