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[Züllichau'sches Gesangbuch] : [nebst] Die Episteln und Evangelien auf alle Sonn- und Fest-Tage ... [und] Züllichau'sches Gebet-Buch, in welchem Morgen- und Abendsegen
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Morgen- Lieder.

2. Wecke, da der Leib ge­schlafen, auch die Seele geist­lich auf. Gib ihr selbst des Lichtes Waffen, zu vollenden Mel. In eigner Melodie.

* 29. Morgenglanz

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ihren Lauf. Laß mich sein

Kind,

der ich geistlich blind, Jesu, daß ich möge sehen, und in deinem Lichte gehen.

8. Schenkemir, Herr, und gewähre, was die arme Seele stillt. Ach, erneure und ver­kläre stets in mir dein Eben­bild. Sende mir den Geist der Kraft, der ein neues Le­ben schafft, daß ich himmlisch auf der Erde und Ein Geist mit Christo werde.

4. Segne meiner Hände Werke, daß ich thue mei­ne Pflicht, bleibe meiner Schwachheit Stärke, meines Lebens Kraft und Licht. Laß mein's Lebens Ziel allein deines Namens Ehre sein; und daß ich stets wahre Liebe gegen meinen Nächsten übe.

5. Führe bald mich zudem Lichte deiner höchsten Maje­stät, wo vor deinem Ange­fichte die verklärte Seele steht. Lichter als der Sonnenschein, ganz unsterblich, engelrein, laß sie sein mit dir vereinet,

wenn mein letzter Tag er= scheinet.( Salomo Franc.)

keit, Licht vom unerschöpften Lichte, schick uns diese Mor­genzeit deine Strahlen zu Gesichte, und vertreib durch deine Macht unsre Nacht.

2. Die bewölkte Finster­niß müsse deinem Glanz ent­fliegen, die durch Adams Apfelbißuns, die kleine Welt, bestiegen, daß wir, Herr, durch deinen Schein selig sein.

3. Deiner Güte Mor­genthau fall auf unser matt Gewissen, laß die dürre Le­bensau lauter süßen Trost genießen, und erquick uns, deine Schaar, immerdar.

4. Gib, daß deiner Liebe Glut unsre kalten Werke tödte, und erweck uns Herz und Muth bei entstandner Morgenröthe, daß wir, eh wir gar vergehn, recht auf­stehn.

5. Laß uns ja das Sün­denkleid durch des Bundes Blut vermeiden, daß uns die Gerechtigkeit mög als wie ein