Vorwort zur fünften Auflage.
fahnen umflorten sich immer dichter und wir warteten von Woche zu Woche vergeblich, daß der Gott des Friedens sein verborgenes Antlig enthülle. In dieser Zeit, in welcher Tausende sich für das Vaterland opferten, barg ich mich in den Einen, der sich für die Menschheit geopfert hat, um ihr den Frieden zu erwerben, den die Welt nicht geben kann. Wann, ach wann wird er sein Friedensreich aufrichten? Wir wissen es nicht, aber das wissen wir, daß die ewige Stätte dieses Friedensreiches nicht diesseits sondern jenſeits ist, dort wohin er, nachdem er sein Friedensmahl eingeſetzt, uns vorausgegangen.
Leipzig, am 16. Januar 1871.
XII
F. D.


