X. Lieder.
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Und
liebstes Vaterherz Wollst alle Sünden mir verzeihen lindern meiner Seele Schmerz: Erbarme dich u. s. w.
Wahr ist es, übel steht der Schade, Den Niemand heilet außer du: Ach! aber Gnade, Gnade, Gnade! Ich laß dir doch nicht eher Ruh: Erbarme dich u. s. w.
Sprich nur ein Wort, so werd ich leben, Sag, daß der arme Sünder hör: Geh hin, die Sünden sind vergeben, Hinfürder fündige nicht mehr! Erbarme dich u. s. w.
Ich zweifle nicht, ich bin erhöret, Erhöret bin ich zweifelsfrei, Weil sich der Trost im Herzen mehret: Drum will ich enden mein Geschrei: Erbarme dich u. s. w.
Christoph Tilins, geb. 1641+ 1703.
6. Vergebung. Jesus nimmt die Sünder an; Saget doch dies Trostwort allen, Welche von der rechten Bahn Auf verkehrten Weg verfallen: Hier ist, was sie retten kann; Jesus nimmt die Sünder an.
Keiner Gnade sind wir werth, Doch er hat in seinem Worte, Eidlich sich dazu erklärt: Sehet nur die Gnadenpforte Ist hier völlig aufgethan; Jesus nimmt die Sünder an.
Wenn ein Schaaf verloren ist, Suchet es ein treuer Hirte: Jesus, der uns nie vergißt, Suchet treulich das verirrte, Daß es nicht verderben kann: Jesus nimmt die Sünder an.
Kommet alle, kommet her, Kommet, ihr betrübten Sünder: Jesus rufet euch und er Macht aus Sündern


