Der 5. Buß- Pfalm.
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Brand.
8. Laß mich hören Freude und beine sind verbrannt, wie ein Bonne, daß die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. 9. Berbirg dein Untlig von meinen Sünden, und tilge alle meine Missethat.
10. Schaffe in mir, GOtt, ein reines Herz, und gieb mir einen neuen gewissen Geist.
11. Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.
12. Tröste mich wieder mit deiner Hülfe, und der freudige Geist enthalte mich.
13. Denn ich will die Uebertreter beine Wege Lehren, daß sich die Sünder zu dir bekehren.
14. Errette mich von den Blutschulden, GOtt, der du mein GOtt und Heiland bist, daß meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. 15. HErr, thue meine Lippen auf, daß mein Mund deinen Ruhm verkündige.
16. Denn du haft nicht Luft zum Opfer, ich wollte dir es sonst wohl geben; und Brandopfer gefallen bir nicht.
17. Die Opfer, die GOtt gefallen, find ein geängsteter Geist; ein ges ängstetes und zerschlagenes Herz wirst du, GOtt, nicht verachten. 18. Thue wohl an Zion nach beiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.
19. Dann werden dir gefallen die Opfer der Gerechtigkeit, die Brandopfer und ganzen Opfer, dann wird man Farren auf deinem Altar opfern.
Der 102. Pfalm. HErr, böre mein Gebet, und laß
mein Schreien zu dir kommen. 2. Verbirg dein Antlig nicht vor mir in der Noth, neige deine Ohren zu mir, wenn ich dich anrufe, jo erhöre mich bald.
3. Denn meine Tage sind vergangen wie ein Rauch, und meine Ge
4. Mein Herz ist geschlagen, und verdorret wie Gras, daß ich auch vergesse mein Brod zu essen.
5. Mein Gebein klebet an meinem Fleisch vor Heulen und Seufzen. 6. Ich bin gleich wie eine Rohrdommel in der Wüsten; ich bin gleich wie ein Käuzlein in den verstörten Städten.
7. Ich wache, und bin wie ein einsamer Vogel auf dem Dache. 8. Täglich schmähen mich meine Feinde und die mich spotten, schwören bei mir.
9. Denn ich esfe Asche, wie Brod, und mische meinen Trank mit Weinen,
10. Vor deinem Dräuen und 3orn, daß du mich aufgehoben und zu Boden geſtoßen hast. 11. Meine Tage sind dahin, wie ein Schatten, und ich verdorre wie Gras.
12. Duaber, HErr, bleibstewiglich und dein Gedächtniß für und für.
13. Du wolltest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, daß du ihr gnädig seiest, und die Stunde ist gekommen.
14. Denn deine Knechte wollten gern, daß sie gebauet würde, und sehen gern, daß ihre Steine und Kalt zugerichtet würden;
15. Daß die Heiden den Namen des HErrn fürchten, und alle Kös nige auf Erden deine Ehre;
16. Daß der HErr Zion bouet und erscheinet in seiner Ehre.
17. Er wendet sich zum Gebet der Verlassenen, und verschmäbet ihr Gebet nicht.
18. Das werde geschrieben auf die Nachkommen, und das Volt, das soll geschaffen werden, wird den HErrn loben.
19. Denn er schauet von seiner heiligen Höhe, und der HErr fies het vom Himmel auf Erden;
20. Daß


