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Heiliges Lippen- und Herzens-Opfer einer gläubigen Seele oder vollständiges Gesang-Buch, enthält in sich die neuesten und alten Lieder des seligen Dr. Luther und anderer erleuchteten Lehrer unserer Zeit zur Beförderung der Gottseligkeit bei öffentlichem Gottesdienst in Pommern ... : nebst einem geistreichen Gebet-Buch / von dem Herrn ... Laurent. David Bollhagen. [Nebst] Der kleine Catechismus
Entstehung
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Morgengesänge.

Kampf mög' lämpfen, die Lust des Fleisches dämpfen, und wohl mein'n Lauf vollend', 8. Gieb mi an diesem Tage beine Schußengelein, daß alles, was ich habe, möge bewahret sein! Laß auch zur rechten Zeit den Tag des Heils anbrechen; die Mängel und Gebrechen ver­kehr in Freudigkeit.

9. Start bist du, HErr, und mächtig, und kannst helfen gar wohl, ich will's laffen bedächtig es gehen

J. M. Dilherr.

22. Mel. Ich dank dir, lieber. Erwache, mein Gemüthe, indem mein Leib erwacht, und rüh­me GOttes Güte, die er dir diese Nacht hat abermals erwies sen. Ach wahrlich, seine Treu, die nie g'nug wird gepriesen, ist alle Morgen neu.

es heimgestellt, mein' Seel', mein Leib, mein Leben sei dir, mein GOtt, ergeben, mach's, wie es dir gefällt. Josua Wegelin. 21. Mel. Warum betrübst du. Ermuntre dich, Herz, Muth und 2. Ach, mit viel tauſend Sünden Sinn, es ist die stille Nacht lag hier dein Herz umklemmt, dahin, der Tag bricht nunmehr dein Herz schlief ohn' Empfinden, an; bring' meine Seel, zur Mor- dein Sinnwert stand gehemmt, genstund', dem HErrn ein dank- wie bald konnt es geschehen, bar Herz und Mund. daß drauf der Bösewicht dich 2. Ach! wie viel tausend Unge: sich hätt' ausersehen, und plöß­lück der HErr getrieben hat zu- lich hingericht't!

rück; die dir der Feind bestellt, 3. Bedent, auf wie viel Wege die hat GOtt von dir abge- er manches Trauerspiel oft an wend't, wohl dem, der es nur zurichten pflege; GOtt aber recht erkennt. stedt das Ziel, und führt ringss um die Seinen der Engel Wach heran, damit der Satan keinen derselben fällen kann.

4. Dein' Huld hat es gemachet, o Vater in der Höh, daß ich gesund erwachet, jest an mein' Arbeit geh; mein' übermächt'ge Sünde hat es zwar nicht verdient; vera zeih, HErr, deinem Kinde, und bleibe mir verfühnt.

3. Ach HErr! ich bin ja zu gering, daß du erzeigst mir solche Ding', die ich nie hab' verdienet! wär's ohne deine große Güt, so wär' ich blieben unbehütt.

4. Nun, HErr, ich seh, daß nichts als Gnad' bei dir statt allzeit funden hat, der ich genieße wohl; ach, lasse nichts als Lob und Dank bei mir sein all mein Lebenlang.

5. Laß mich hinbringen diesen Tag, wie es dein heil'ger Will' vermag; halt mich in deinem Schuß. Laß stets vor meinen Augen sein die lette Stund' des Lebens mein.

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bracht; den Tod mich warnen laß. Dir ich befehl mein'n Sinn und Muth, mein Leib und Seel', mein Hab' und Gut.

7. Wohlan! an mein'n Beruf ich geh, und anders nichts ich mich verseh zu meinem lieben GOtt, als daß umschränke mich sein Schuß: darauf biet' ich dem Satan Truß.

6. Damit ich ja nicht mit Be­dacht in schwere Sünde werd' ge­

JOHAN

5. Laß ferner deinen Segen auch künftig bei mir sein, daß ich auf rechten Wegen vor dir geh aus und ein; laß alles wohl gelingen, was ich anheb und thu, send' auch vor allen Dingen mir deine Weisheit zu.

6. Laß mich dir fest vertrauen, ich sei dein liebes Kind, daß mir

nicht