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Zufällige Gedanken.
Und meine Seel' sogar selbst wider mich bestochen.
Den Bund, den ich mit Dir in meiner Tauf' gemacht, Hab' ich verweg'ner Mensch in jedem Punkt gebrochen,
Und kurz, es ist an mir nicht das geringste Gut', Ich bin ein böser Baum, aus faulem Grund entsproffen, HErr! siehe nicht auf mich, als durch das theure Blut, Das Dein unschuld'ger Sohn am Kreuz für mich vergoffen,
Verbirg Dein Antlitz nicht vor mir in einem Grimm Und lasse Dich der Straf', die Du gedrohet, reuen,
Du Fürst der Herrlichkeit, laß meine Glaubensstimm', Ach, laß dieselbe Dein Urtheil überschreien;
Willst Du denn in's Gericht mit mir, dem Sünder geh'n,
So wird mein böses Herz gleich Espenblättern beben, Und voller Furcht und Scham vor Deinen Schranten steh'n.
Auf Tausend kann ich Dir nicht Eins zur Antwort geben, Ich muß es frei gefteh'n; es ist kein Advokat Auf diesem großen Platz der Erden aufzutreiben,
Es ist kein Sterblicher, der mit bedachtem Nath
Für meine Sachen könnt' mir einen Schußbrief schreiben. Drum wird mein bleicher Mund nur meiner Worte Grab,
Der Sinnen Kraft versinkt in einen Strom der Thränen. Mein kummervoller Geist bricht sein Bekenntniß ab Und will aus fremdem Mund nur dieses noch erwähnen: Bin ich gleich von Dir gewichen, Stell' ich mich doch wieder ein. Hat uns doch Dein Sohn verglichen Durch Sein' Angst und Todespein. Ich verleugne nicht die Schuld, Aber Deine Gnad' und Huld


