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Hamburgisches Gesangbuch für den öffentlichen Gottesdienst und die häusliche Andacht
Entstehung
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Allgemeine Lob- und Dank- Lieder.

7. Wie ein Vater seinem sind, o so heb' ich meine Hände Kinde niemals ganz sein Herz entzeucht, wenn es gleich, ver­führt zur Sünde, von dem rechten Pfade weicht, also trägt Gott mein Vergehen, straft ge­linde meine Schuld, und läßt dann voll Gnad' und Huld mich sein Untlik wieder sehen. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.

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8. Seine Strafen, seine Schläge sind auch herzlich wohl gemeint; sie sind, wenn ich's recht erwäge, nichts als Zeichen, daß mein Freund, der mich lie­bet, mein gedenke, und mich von der eiteln Welt, die uns hart gefangen hält, durch die Trüb­fal zu ihm lenke. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.

9. Das weiß ich fürwahr und lasse mir's nicht aus dem Sinne gehn, Christenkreuz hat seine Maaße und muß endlich stille stehn. Wenn der Winter ausgeschneiet, tritt der schöne Sommer ein: also wird auch nach der Pein, wer's erwarten kann, erfreuet. Alles Ding währt seine Zeit, Gottes Lieb' in Ewigkeit.

10. Weil denn ohne Ziel und Ende deiner Liebe Gaben

zu dir, Vater, als dein Kind, bitte, wollst mir Gnade geben, dir aus aller meiner Macht an­zuhangen Tag und Nacht hier in meinem ganzen Leben, bis ich dich nach dieser Zeit lieb' und lob' in Ewigkeit.

mel. Es ist das Seil uns kommen. 8. Lob, Ehr und Dank dem höchsten Gut, dem Vater aller Güte, dem Gott, der alle Wunder thut, dem Gott, der mein Gemüthe mit seinem reichen Trost erfüllt, dem Gott, der allen Jammer stillt! Gebt un­serm Gott die Ehre!

2. Der Himmel Heere danken dir, Beherrscher aller Thronen; auch wir, die wir, o Vater, hier in deinem Schatten wohnen. Wir alle preisen deine Macht, die uns erschuf, die uns bewacht. Gebt unserm Gott die Ehre!

3. Was unser Gott geschaffen hat, das will er auch erhalten; darüber will er früh und spat mit seiner Gnade walten. In seinem ganzen Königreich herrscht Macht und Recht und Huld zugleich. Gebt unserm Gott die Ehre!

4. Ich rief zum Herrn in meiner Noth: Vernimm, o Gott, mein Flehen! da half mein Hel­