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Missions- und Festgesänge auch Haus- und Kirchenlieder nebst Liturgie und Psalmodien / Zusammengestellt von L. W. Fricke
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Kirchliche Feste und Zeiten. Advent.

Mel. Aus meines Herzens Grunde.

59. uf, auf, ihr Reichsgenoſ­sen! Eur König kommt heran, Empfahet unverdrossen Den großen Wundermann! Ihr Christen, geht herfür. Laßt uns vor allen Din­gen Ihm Hosianna singen Mit heili­ger Begier.

2. Auf, ihr betrübten Herzen, Der König ist gar nah; Hinweg all Angst und Schmerzen, Der Helfer ist schon da! Seht, wie so mancher Ort Hoch tröstlich ist zu nennen, Da wir ihn finden können Im Nachtmahl, Tauf und Wort.

3. Auf, auf, ihr Vielgeplagten, Der König ist nicht fern; Seid fröhlich, ihr Verzagten, Dort kommt der Mor­genstern; Der HErr will in der Noth Mit reichem Trost euch speisen, Er will euch Hülf erweisen, Ja dämpfen gar den Tod.

4. Nun hört, ihr frechen Sünder: Der König merket drauf, Wenn ihr verlornen Kinder In vollem Laster­lauf Auf Arges seid bedacht, Ja thut es ohne Sorgen; Gar nichts ist ihm verborgen. Er giebt auf alles acht.

5. Seid fromm, ihr Unterthanen, Der König ist gerecht; Laßt uns die Weg ihm bahnen Und machen alles schlecht. Fürwahr, er meint es gut, Drum lasset uns die Plagen, Welch' er uns schickt, ertragen Mit unerschrock­nem Muth.

6. Frisch auf in Gott, ihr Armen, Der König sorgt für euch, Er will durch sein Erbarmen Euch machen groß und reich; Der an ein Thier gedacht, Der wird auch euch ernähren; Was Menschen nur begehren, Das steht in seiner Macht.

7. Frisch auf, ihr Hochbetrübten,

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Der König kommt mit Macht; An uns, sein' Herzgeliebten, Hat er schon längst gedacht. Nun wird kein Angst noch Pein Noch Zorn hinfür uns schaden, Dieweil uns Gott aus Gna­den Läßt seine Kinder sein.

8. So lauf mit schnellen Schritten, Den König zu besehn, Dieweil er kommt geritten Stark, herrlich, sanft und schön. Nun tretet all heran, Den Heiland zu begrüßen, Der alles Kreuz versüßen Und uns erlösen kann.

9. Der König will bedenken Die welch er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, Als der sich selbst uns giebt Durch seine Gnad' und Wort'; Ja König, hoch erhoben, Wir alle wollen loben Dich freudig hier und dort.

10. Nun HErr, du giebst uns reich­lich, Wirst selbst doch arm und schwach; Du liebest unvergleichlich, Du jagst den Sündern nach; Drum wollen wir allein Die Stimmen hoch er­schwingen, Ein Hosianna singen Und ewig dankbar sein. I. Rist.

60.

acht hoch die Thür, die Thor macht weit! Es kommt der Herr der Herrlichkeit, Ein König aller Königreich, Ein Heiland aller Welt zugleich, Der Heil und Leben mit sich bringt: Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet sei mein Gott, Mein Schöpfer reich von Rath!

2. Er ist gerechi, ein Helfer werth, Sanftmüthigkeit ist sein Gefährt, Sein Königskron ist Heiligkeit, Sein Scep ter ist Barmherzigkeit; All unsre Noth zu End er bringt, Derhalben jauchzt, mit Freuden singt: Gelobet fei mein Gott, Mein Heiland, groß von That!

3. Owohl dem Land, o wohl der Stadt, So diesen König bei sich hat; Wohl allen Herzen insgemein, Da dieser König ziehet ein! Er ist die