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2. Den stolzen Geistern wehre doch, Die sich mit G'walt erheben hoch Und bringen stets was Neues her, 3u fälschen deine rechte Lehr'.
3. Die Sach und Ehr, Herr Jesu Christ, Nicht unser, sondern dein ja ist! Darum so steh Du denen bei, Die sich auf dich verlassen frei.
4. Dein Wort ist unsers Herzens Truß Und deiner Kirche wahrer Schup; Dabei erhalt uns, lieber HErr, Daß wir nichts andres suchen mehr.
Nic. Selnecker.
Mel. Jesu, deine heilgen Wunden.
17. in Todes
err, wie sind noch viel der
schatten gehn! Komm, o Hirt, auch sie zu weiden; Kannst du sie verirret sehn? Nimm der Heerde selbst dich an, Führe sie des Lebens Bahn; All' auf weitem Erdenrunde Füge zu dem Gnadenbunde.
2. HErr, laß deine Boten eilen, Sende Knechte mehr noch aus, Deine Gaben auszutheilen, Sie zu laden in dein Haus. Manchen Jüngling, dir versöhnt, Laß mit Gnad und Geist gekrönt Dem gebundnen Knecht der Sünden Deinen Namen froh verkünden.
3. HErr, wir sind ja deine Christen, Sollten wir nicht Herz und Hand Zu dem großen Baue rüsten Deines Reichs in allem Land? Gieb ein Herz in Liebe warm, Das des Jammers sich erbarm, Und die vielen weit Verirrten Bring zu dir, dem guten Hirten.
Mel. Gott sei Dank, oder: Nun komm, der 2c.
18. Teju, bittend kommen wir
Mit den Deinen jetzt zu dir; Hör auf unser kindlich Flehn, Was wir bitten, laß geschehn.
2. Jesu, ziehe bei uns ein, Lap uns ganz dein eigen sein; Schenk uns allen deinen Geist, Den dein theures Wort verheißt.
3. Weck die todte Christenheit Aus dem Schlaf der Sicherheit; Mache deinen Ruhm bekannt Ueberall im ganzen Land.
4. Laß dein Wort zu dieser Zeit Kräftig schallen weit und breit; Allen Heiden werde fund Deiner Gnade Friedensbund.
5. Thu der Völker Thüren auf; Deines Himmelreiches Lauf Hemme keine List noch Macht; Schaffe Licht in dunkler Nacht.
6. Gieb den Boten Kraft und Muth, Glaubenshoffnung, Liebesgluth; Laß viel Früchte deiner Gnad Folgen ihrer Thränensaat.
Mel. Wachet auf! ruft uns die Stimme.
19.
iner ist's, an dem wir hangen, Der für uns in den Tod gegangen Und uns erkauft mit seinem Blut. Unsre Beiber, unsre Herzen Gehören dir, o Mann der Schmerzen; In deiner Liebe ruht sichs gut. Nimm uns zum Eigenthum; Bereite dir zum Ruhm Deine Kinder; Verbirg uns nicht Das Gnadenlicht Von deinem heilgen Angesicht.
2. O Herr Jesu, Ehrenkönig, Die Ernt' ist groß, der Schnitter wenig; Drum sende treue Zeugen aus, Sende sie hinaus in Gnaden, Viel frohe Gäste einzuladen Zum Mahl in deines Vaters Haus. Wohl dem, den deine Wahl Beruft zum Abendmahl Im Reich Gottes! Da ruht der Streit, Da währt die Freud Heut, gestern und in Ewigkeit.
3. Deine Liebe, deine Wunden, Die uns ein ewges Heil erfunden, Dein treues Herz, das für uns fleht, Wollen wir den Seelen preisen Und


