Missionsfeftlieder.
Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern.
1. es ist das Fest, zu wem 10 empor Schallt der Ge
meine heilger Chor Mit frohen Feierliedern! Es gilt des großen Königs Ruhm Dem Priester in dem Heiligthum, Dem Haupt von vielen Gliedern. Droben Loben Ihn, den Meister reine Geister, aber Sünder preisen ihn als Gottes Kinder.
2. Wenn ich dereinst erhöhet bin, Will ich sie alle zu mir ziehn: So hat sein Mund gesprochen. O süßes Licht, o selges Wort, Das geht durch Erd und Himmel fort, Der Tag ist angebrochen! Zeuget, Beuget Euch, ihr Höhen, Inseln, Seen, Länder, Meere; Kinder Gottes bringt ihm Ehre.
3. Fest steht in Ewigkeit dein Thron; So singen wir, o Gottes Sohn, Am Tage deiner Ehren. Weit streckst du von des Vaters Haus Das Scepter deines Reiches aus, Und niemand wird dirs wehren. Machtvoll, Prachtvoll, Unabwendlich wird doch endlich, Herr, den Deinen Ganz dein hoher Rath erscheinen.
4. Nicht Macht und Weisheit dieser Welt, Nicht was dem klugen Fleisch gefällt, Das hast du nicht erforen. Dein Lebenswort, dein Geist und Blut, Das ists, was alle Wunder thut, Was dir uns neu geboren. Helle Quelle Ewger Wahrheit, gieße Klarheit, Kraft und Milde In des Todes Nachtgefilde.
5. Ich komme bald!" so zeugest du. O komm und weck aus todter
Ruh, Die noch dein Heil nicht kennen, Daß alle gläubig auferstehn, Dem Bräutigam entgegen gehn, Daß alle Lampen brennen. Faß uns! Laß uns Treue Hände bis zum Ende vor dir heben, Bis du kommst, den Lohn zu geben. A. Knapp.
Mel. Wie schön leucht't uns der Morgenstern. ier stehen wir von nah und 2. fern, In Einem Geist, vor Einem HErrn, Vereint zu Dank und Bitte: Jesu, selge Majestät, Gefreuzigt einst und nun erhöht, Tritt ein in unsre Mitte! Stimm an, Nimm an Unsre Lieder, die wir wieder vor dich bringen, Deiner Liebe Thun zu singen.
2. Was ein verborgnes Senfkorn war, Das breitest du von Jahr zu Jahr Nun aus mit mächtgen 3weigen. 3u Tausenden erwächst dein Bund, Und öffnet Herz und Hand und Mund, Für Gottes Heil zu zeugen; Deinen Reinen Lebenssamen, deinen Namen durch die Weiten Aller Länder auszubreiten.
3. Dein ist die Welt, dein sind auch wir, Und alle Völker werden dir Einst. noch zu Füßen fallen; Du weckst sie aus der Todesruh, Und führst schon Erstlinge herzu 3u Salems heilgen Hallen; Spendest, Sendest Licht und Segen allerwegen deinen Freunden, Herrschest unter deinen Feinden.
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