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Am 27. Sonntage nach Trinitatis.
allen euren Verfolgungen und Trüb- den Krämern und taufet für euch selbst. falen, die ihr duldet; welches anzeigt, Und da sie hingiengen zu kaufen, tam daß Gott recht richten wird, und ihr der Bräutigam, und welche bereit würdig werdet zum Reiche Gottes, waren, giengen mit ihm hinein zur über welchem ihr auch leidet. Nach Hochzeit, und die Thüre ward verdem es recht ist bei Gott, zu ver- schlossen. Zulett tamen auch die angelten Trübfal denen, die euch Trübsal dern Sungfrauen und sprachen: Herr, anlegen, euch aber, die ihr Trübfal Herr, thue uns auf. Er antwortete leidet, Ruhe mit uns, wann nun der aber und sprach: Wahrlich, ich sage Herr Jesus wird offenbaret werden euch, ich kenne euer nicht. Darum vom Himmel, samt den Engeln seiner wachet, denn ihr wisset weder Tag Kraft, mit Feuerflammen, Rache zu noch Stunde, in welcher des Menschen geben über die, so Gott nicht erkennen, Sohn kommen wird." und über die, so nicht gehorsam find dem Evangelio unsers Herrn Jefüt Christi. Welche werden Bein leiden, das ewige Verderben von dem Angeficht des Herrn, und von seiner herrlichen Macht; wann er kommen wird, daß er herrlich erscheine mit seinen Heiligen, und wunderbar mit allen Gläubigen. Denn unser Zeugniß an euch von demselbigen Tage habt ihr geglaubt.
Epistel, 1. Theff. 5, v. 1-11. Mon den Zeiten aber und Stunden
V lieben Brüder, ist nicht noth euch
zu schreiben, denn ihr selbst wisset gewiß, daß der Tag des Herrn wird kommen wie ein Dieb in der Nacht. Denn wann sie werden sagen: es ist Friede, es hat keine Gefahr, so wird sie das Verderben schnell überfallen, gleichwie der Schmerz ein schwanger Weib, und werden nicht entfliehen. Shr aber, lieben Brüder, seid nicht in der Finsterniß, daß euch der Tag ann wird bas Himmelreich gleich wie ein Dieb ergreife. Ihr seid allsein zehn Jungfrauen, die zumal Kinder des Lichts, und Kinder ihre Lampen nahmen, und giengen des Tages; wir sind nicht von der aus, dem Bräutigam entgegen. Aber Nacht, noch von der Finsterniß. So fünf unter ihnen waren flug, und laßt uns nun nicht schlafen, wie die fünf waren thöricht. Die Thörichten andern, sondern lasset uns machen und nahmen ihre Lampen, aber sie nah- nüchtern fein. Denn die da schlafen, men nicht Del mit sich. Die Klugen die schlafen des Nachts, und die da aber nahmen Del in ihren Gefäßen, trunken sind, die sind des Nachts trunsamt ihren Lampen. Da nun der ken. Wir aber, die wir des Tages Bräutigam verzog, wurden sie alle sind, sollen niichtern sein, angethan schläfrig, und entschliefen. Zur Mit- mit dem Krebs des Glaubens und der ternacht aber ward ein Geschrei: siehe Liebe, und mit dem Helm der Hoffder Bräutigam fommt, gehet aus, nung zur Seligkeit. Denn Gott hat ihm entgegen. Da standen diese Jung- uns nicht gesetzt zum Born, sondern frauen alle auf, und schmückten ihre die Seligkeit zu befizen, durch unsern Lampen. Die thörichten aber sprachen Herrn Jesum Chriftum, der für uns zu den flugen: Gebet uns von eurem gestorben ist, auf daß, wir machen oder Dete, denn unsere Lampen verlöschen. schlafen, zugleich mit ihm leben sollen. Da antworteten die klugen, und spra- Darum ermahnet euch untereinander, chen: Nicht also, auf daß nicht uns und bauet einer den andern, wie ihr und end gebreche; geht aber hin zu denn thut.
Evang. am 27.Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 25, v. 1-13.


