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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Am 1. und 2. Sonntage nach Ostern.

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verfündigen lassen den Frieden durch| Dieser ists, der da kommt mit Waffer Jesum Christum, welcher ist ein Herr über alles. Die durch das ganze jüdische Land geschehen ist, und angegangen in Galiläa, nach der Taufe, die Johannes predigte. Wie Gott denselbigen Jesum von Nazareth gesalbet hat mit dem heiligen Geiste und Kraft, der umher gezogen ist, und hat wohl gethan, und gesund gemacht alle, die vom Teufel überwältiget waren, denn Gott war mit ihm. Und wir sind Zeugen alles bes, das er gethan hat im jüdischen Lande, und zu Jerusalem. Den haben fie getödtet und an ein Holz gehangen. Denselbigen hat Gott auferwecket am britten Tage, und ihn lassen offenbar werden, nicht allem Volk, sondern uns, den vorerwählten Zeugen von Gott, die wir mit ihm gegessen und getrunken haben, nachdem er auferstanden ist von den Todten.

und Blut, Jesus Christus, nicht mit Waffer allein, sondern mit Waffer und Blut. Und der Geist ists, der da zeuget, daß Geist Wahrheit ist. Denn drei sind, die da zeugen im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geift, und diese drei sind eins. Und drei find, die da zeugen auf Erden: Der Geift und das Wasser und das Blut, und die drei sind beisammen. So wir der Menschen Zeugniß annehmen, so ist Gottes Zeugniß größer, denn Gottes Zeugniß ist das, daß er gezeuget von seinem Sohne. Wer da glaubet an den Sohn Gottes, der hat solches Zeug­niß bei ihm.

Evangel. am 1. Sonntage nach Ostern( Quasimodogeniti), Joh. 20, v. 19-23.

Am Abend aber deffelbigen Sabbats, da die Jünger versammlet and die Thüren verschlossen waren, aus Furcht vor den Juden, kam Jesus, und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede fei mit euch! Und als er das sagete, zeigete er seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den Herrn sahen. Da sprach Jesus abermal zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und da er das sagete, blies er sie an, und spricht zu ihnen: Nehmet hin den heiligen Geist; welchen ihr die Sünde erlasset, denen sind fie erlassen, und welchen ihr sie behaltet, benen sind sie behalten.

Evang. am 2. Sonnt nach Ostern ( Misericordias Domini),

Joh. 10, v. 12-16.

ein Ein guter Hirte läffet fein Leben für die Schafe. Ein Miethling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, siehet den Wolf kommen, und verlässet vie Schafe und fleucht, und der Wolf er­baschet und zerstreuet die Schafe. Der Miethling aber fleucht, denn er ist ein Miethling und achtet der Schafe nicht. Ich bin ein guter Hirte, und erkenne die Meinen, und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennet, und ich kenne den Bater, und ich laffe mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus die­sem Stalle, und dieselben muß ich her­führen, und sie werden meine Stimme hören. Und wird eine Heerde und ein Hirte werden.

Epistel, 1. Joh. 5, v. 4-10. enn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt, und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist aber, der die Welt überwindet, ohne der da glaubet, daß Jesus Gottes Sohn ift?

Epistel, 1. Petri 2, v. 21-25.

enn dazu seid ihr berufen, fintemal auch Christus gelitten hat für uns, und uns ein Vorbild gelassen, daß ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen; wel­her keine Sünde gethan hat, ist auch tein Betrug in seinem Munde erfunden. Welcher nicht wieder schalt, da er ge­scholten ward, nicht drohete, da er litte; er stellete es aber dem heim, der da rechi 2*