und seinen Vollkommenheiten.
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Auch chne Kreatur bist du dir selbst Mel. Allein Gott in der Höh sei Chr. genug, du Schöpfer der Natur.
15. D DF
3. Du riefst dem, das nicht war, um Lust und Seligkeiten aufs Mannigfaltigste um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst; Verstand und Rath ist dein; und du gebrauchst sie gern zu segnen, zu erfreun.
4. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig: Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräftgen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.
5. Du bist der Herren Herr. Der Erde Majestäten sind, Höchster, vor dir Staub. Auch Geister kannst du tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, des Hoheit muß bestehn.
er Herr ist Golt
und keiner mehr. Frohlockt ihm
alle From- men! Wer ist ihm
gleich? wer ist wie Er, so herr
lich, so vollkommen? Der Herr
ist groß! sein Nam ist groß!
Er ist unendlich, grenzenlos in
seinem ganzen We- sen.
2. Ihn trifft kein Wechsel flüchtger 6. Du bist es, der allein Unsterb- Zeit. Nie größer oder kleiner wird lichkeit besitzet, der Leben gibt und seines Wesens Herrlichkeit. Der Erst nimmt, der unsern Odem schützet. ist er, sonst keiner! Wir Menschen Den Geist, der in uns lebt, den haben noch die wir von dir. Willst du, so wird er eher, als Nichts. Du bleibest für und für. 7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein Licht, das ihn vor uns verhüllet. 3. Um seinen Thron her strömt ein sterblich Auge reicht bis zu den Lichteshöhen, wo du voll Majestät auf deinem Ihn faffen alle Himmel nicht, wie Stuhle thronft, und unterm frohen wie er war, verborgen und nur offenweit er sie erfüllet! Er bleibet ewig, Lob der Himmelsheere wohnst.
sind von gestern her; eh Erde war, war Er; noch die Himmel.
8. Was wir, Unendlicher! von dei- bar in seiner Werke Wundern. nem Wesen wissen, das hast du selbst 4. Was wären wir, wenn seine zuvor uns offenbaren müssen. Die Kraft uns nicht gebildet hätte? Er Schöpfung zeugt von dir, und deines kennet uns, und was er schafft, der Sohnes Mund macht uns noch deut- Wesen ganze Kette. Bei ihm ist licher, Gott, deinen Namen kund.
Weisheit und Verstand, und Kraft und Stärke, seine Hand umspannet Erd und Himmel.
9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen. Wird aber der maleinst der Vorhang weggenommen, der jetzt das Heiligste noch unserm Blick verschließt, dann sehen wir dich, Gott, so herrlich, wie du bist.
10. Indes sei auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Berschmähe nicht ein Lob von lallend schwachen Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein Lied im höhern Chor dich, großer Gott, erhöh
5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht! Gedanten selbst entfliehn ihm nicht in ihrer ersten Bildung.
6. Wer schützt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet fich dein Fittig über alle! Du bist voll Freundlichkeit


