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für Unfruchtbare.
stäche, Und mir mein Vergnügen bräche; Was mich martert, quält und sticht, Lieber Gott, das gib mir nicht.
7. Ich weiß, daß du mich noch liebest, Daß ich steh in deiner Gnad, Ob du mir schon das nicht gibest, Was mein Herz gebeten hat; Hab ich dich, o meine Wonne! Mein Gott, meine Freuden- Sonne! So bin ich in dir vergnügt, Wie's dein Wille mit mir fügt.
8. Soll ich keine Kinder haben, So soll meiner Liebe Trieb Sich allein in Jesu laben, Dem schenk ich mein Herz und Lieb; Jesu, deine Lieb und Schöne Ist mir lieber als viel Söhne; Wenn ich Jesum bei mir hab, So hab ich die größte Gab.
Nun, mein Gott, ich bin zufrieden mit dem mir bestimmten Theil, Welchen du mir hast beschieden, Alles dient zu meinem Heil, Darum will ich dir vertrauen, Und auf deine Hilfe bauen, Mach mein Herz vertrauensvoll, Gib mir, was ich haben soll.
10. Indeß will ich Jesum lieben, In Gott haben meine Freud, Mich in Lieb und Glauben üben, und durch stille Mildigkeit Armen Kindern reichlich geben, Daß sie Gott zu Ehren leben, Ihnen helfen Gott zum Preis, Durch mein Wohlthun, Treu und Fleiß.
11. Wer weiß, was mein Gott gedenket, Was er mir bestimmet hat, Wer weiß, was er mir noch schenket, Wer weiß, was da seine Gnad Mir noch zugedacht zu geben, Wer weiß, werd ich noch erheben Nach der Hilfe Herz und Mund, Wenn erscheint die Gnadenstund.
12. Herr, erhöre dieß mein Flehen, Ach, nimm meine Seufzer an, Lasse meine Bitt geschehen, Du bist's, der mir helfen kann. Doch laß mich in allen Fällen, Alles, dir, mein Gott, heimstellen, Daß ich, wie es immer geh, Spreche: Herr, dein Will gescheh.


