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Johann Friedrich Starck's tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1. für Gesunde, 2. Für Betrübte, 3. Für Kranke, 4. Für Sterbende : nebst mehreren Fest-Andachten und viel schönen Buß-, Reicht -, Communion- und Wettergebeten, Morgen- und Abendandachten auf alle Tage in der Woche, wie auch Kriegs-, Theurungs-, Pest- und Friedens-Gebeten [...]
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Der glaubige Christ bringt

sondern Maulchriften, welchen, wie sie sagen, kein Tag so lang wird, als der Sonntag. Ein wahrer Christ weiß diesen Tag besser anzuwenden, nämlich zur Ehre Gottes und zu seiner Seele Besten. 1) Zur Ehre Gottes mit Beten, Loben, Singen, Be­trachtung der Güte und Wohlthat Gottes, die cr die Woche über und die ganze Zeit seines Lebens empfangen hat. 2) 3u seiner Seele Besten, daß er diesen Tag widme zum Anhören göttlichen Worts, damit er in der Erkenntniß Gottes und in seinem Christenthum zunehmen möge. 3) Dieses Alles aber soll er thun, nicht etwa eine oder eine halbe Stunde, sondern den ganzen Tag; denn das dritte Gebot re­det von dem ganzen und nicht von dem halben Tag. Ach gewiß! an der andächtigen Feier des Sonntags liegt viel, daran hängt ein großer Segen. Wer weiß, warum viele Menschen der Fluch und Unsegen drücket. Die Alten haben gesagt: Wie man höret Gottes Wort, so gehet auch die Nahrung fort. 4) Hat man Gottes Wort angehöret, so behalte man es in einem feinen guten Herzen, man lebe dar­nach, und bringe die Lebensregel alsbald in Ueb­ung, und sammle sich dabei einen Vorrath an Troft: lehren und Machtsprüchen, deren man sich in Noth und Tod bedienen kann.

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Gebet.

Dieß ist der Tag, den der Herr gemacht hat, lasset uns freuen und fröhlich dar­innen sein. Heute ist des Herrn Tag, und der mir von Gott geschenkte Ruhe­tag; deßhalb will ich ihn zu Gottes Eh­