Druckschrift 
Johann Friedrich Starck's tägliches Hand-Buch in guten und bösen Tagen, enthaltend Aufmunterungen, Gebete und Gesänge 1. für Gesunde, 2. Für Betrübte, 3. Für Kranke, 4. Für Sterbende : nebst mehreren Fest-Andachten und viel schönen Buß-, Reicht -, Communion- und Wettergebeten, Morgen- und Abendandachten auf alle Tage in der Woche, wie auch Kriegs-, Theurungs-, Pest- und Friedens-Gebeten [...]
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Vorrede.

Worten und Säßen, besonders auch von solchen Stellen, die das kaum vorher Gesagte oft wörtlich wiederholten, befreit worden ist.

Zudem ist diese Ausgabe um einige kräftige, auf die Witterung sich beziehende, und ganz in Stark's Geist geschriebene Gebete vermehrt worden, und hiemit einem längst gefühlten Bedürfniß abgeholfen.

Du hast also hier, mein lieber christlicher Leser, deinen alten Starken, der schon deine Ur- und Groß- Eltern in mancher betrübten Stunde erquickt, und, durch Christi Geist geleitet, schon manchen Schwachen zu einem Starken gemacht hat, in einer neuen Ausgabe wieder vor dir.

Möchte dieses von Gott sichtbar gesegnete Buch auch dein Handbuch werden und in betrübten Stunden deine traurige Seele heiter machen.

Die Verleger schmeicheln sich durch einen ge­fälligen, und für schwächere Augen leserlichen Druck, und durch den so niedern Preis des Buches deutlich an den Tag gelegt zu haben, daß sie keine Mühe und keine Kosten gespart haben, dieses Handbuch besonders auch unter der weniger bemittelten Volks­klasse zu verbreiten, und somit das Heil der Seelen nach Kräften zu befördern.

Dieß ist es, was ich dir, christlicher Leser, sagen wollte, bevor du an die Lesung des Buches selbst gehest, wobei ich nur das noch hinzufüge: Gott wolle dein Lesen und dein Beten segnen! Amen.

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